Zitronen-Ingwer-Wasser

Freitag, 27. Januar 2017 7 KOMMENTARE

Body-Cleansing-Lemon-Ginger-Water

Die 3. Woche der Stoffwechselkur läuft und inzwischen hat sich die Ernährungsumstellung für alle Beteiligten gut eingespielt. Daher kommt heute einfach mal ein ganz simples Rezept für
einen super Start in den Tag – während der Kur, aber auch außerhalb! – mit diesem Detox
Zitronen-Ingwer-Wasser.
Wieso Detox? Weil es hilft, den Körper zu entgiften und zu alkalisieren, was den meisten von uns gut tut. Denn wenn wir übersäuert sind, können Giftstoffe nicht mehr richtig ausgeschieden und Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden. Deshalb ist es wichtig, für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu sorgen.
Der wichtigste Rat in diesem Zusammenhang ist natürlich, dass wir möglichst wenig säure-
bildende Lebensmittel und so viel wie möglich basische Lebensmittel essen, logisch. Und zu denen gehört auch die Zitrone. 
Obwohl wir sie für sauer halten könnten, ist die Zitrone in Wirklichkeit nämlich ausgezeichnet, um zur Alkalisierung unseres Körpers beizutragen. Das warme Wasser regt außerdem die Verdauung an und in Kombination mit Ingwer bekommt unser
Immunsystem auch noch einen schönen Boost. Besser kann man also kaum in den Tag starten :-)

  • 1 Liter stilles Wasser (im Idealfall gefiltert!)
  • 30 – 40 g frischer Ingwer
  • 1 Bio-Zitrone

Wasser aufkochen und abkühlen lassen, bis es lauwarm ist.
Ingwer schälen (die Haut einfach mit einem Teelöffel abkratzen, das geht tatsächlich am
einfachsten) und in dünne Scheiben schneiden.
Zitronen heiß abspülen, trocken reiben und in dünne Scheiben schneiden.
Ingwer- und Zitronenscheiben in eine Kanne geben und mit lauwarmen Wasser auffüllen.
Am besten ein Glas auf nüchternen Magen trinken, das restliche Wasser (lauwarm oder auf Zimmertemperatur) über den Vormittag/Tag verteilt.

Kurkuma-Kokos-Curry mit Tofu und Shiitake

Mittwoch, 18. Januar 2017 6 KOMMENTARE

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Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus…
Nun ist der Schnee bei uns im Bergischen zwar schon ein paar Tage alt, aber die Landschaft und Wälder liegen noch größtenteils in einer dicken weißen Schneeschicht, die heute besonders schön im Sonnenschein funkelt. Das hat mich zu diesem Curry inspiriert, der das Farbenspiel der Natur aufgreift – manchmal ist mir das ein Bedürfnis, noch über das Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten hinaus, diese Verbindung zur Natur herzustellen… Klingt verrückt? Dann ignoriert das und erfreut euch einfach so an diesem herzhaften Eintopf, der bei den
kalten Temperaturen schön wärmt und nährt. Der tolle Kurkuma sorgt für eine leuchtende
Farbe, die auch ohne Sonnenschein die Laune hebt. Wie super gesund Kurkuma außerdem ist, habe ich schon in meinem Post zur Kurkuma Latte beschrieben, hier kommen nun noch Shii-
take Pilze hinzu, die alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten und zu den wirksamsten Heil-
pilzen der Traditionellen Chinesischen Medizin zählen. Also, lasst es euch schmecken und
genießt die schönen Seiten des Winters!

Für 4 Personen:

  • 2 Schalotten
  • 2 El Rapskernöl oder Kokosöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Tl Kurkuma
  • ¼ Tl Cayenne Pfeffer
  • 500 ml Gemüsefond oder Wasser
  • 450 ml Kokosmilch
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 120 g getrocknete Shiitake Pilze
  • 200 g Tofu
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Limette
  • 1 kräftige Prise Salz
  • Frischer Koriander, alternativ Petersilie

Shiitake Pilze ca. 10 Minuten in lauwarmen Wasser einweichen. Schalotten abziehen und fein würfeln.
Öl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten darin anbraten. Knoblauchzehen pellen und dazu pressen. Gewürze unterrühren und ca. 2 Minuten mitbraten.
Gemüsefond und Kokosmilch angießen. Zitronengras am unteren Ende kreuzförmig einschneiden und dazu geben. Aufkochen und dann auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Shiitake Pilze abgießen, Stängel abschneiden (sie sind meist zäh) und Pilze in Streifen schneiden.
Tofu in mundgerechte Würfel schneiden und zum Curry dazu geben.
Mit Deckel ca. 25 Minuten köcheln lassen.
Zitronengras entfernen.
Ingwer schälen, fein reiben und seinen Saft in den Curry pressen.
Limette auspressen, Koriander waschen und grob hacken. Curry mit 1 El Limtetensaft und Salz abschmecken.
Mit Koriander bestreuen und servieren. Schmeckt solo aber auch zu Reis.

Rote Bete-Linsensuppe mit Granatapfel

Mittwoch, 11. Januar 2017 5 KOMMENTARE

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Ihr Lieben, ich wünsche euch allen ein frohes und gesundes 2017!

Wie gut, dass das neue Jahr direkt an die Feiertage anschließt – ein ziemlich geniales Timing, wie ich finde ;-) Schließlich haben die meisten von uns doch zu viel gegessen, zu viel getrunken und uns zu wenig bewegt, so dass es jetzt leicht fällt, uns nicht nur eine gesündere und gemä-
ssigtere Ernährung für das neue Jahr vorzunehmen, sondern auch direkt umzusetzen. Wie ich bereits in meinem letzten Post berichtet habe, betreue ich zur Zeit einige Menschen in der Stoffwechselkur, manche machen Darmreinigungen und andere stellen gerade ihre Ernährung um. Ich verzichte zum Beispiel wieder ganz konsequent auf Weizen, Milchprodukte und Zucker – was ich eigentlich sowieso tue, mir aber jedes Jahr in der Adventszeit ein wenig abhanden kommt… Also, zurück auf Los und los geht’s ins neue Jahr mit gesunden, ausgewogenen und gleichzeitig entgiftenden Gerichten, die ich nun in den kommenden Wochen auf wöchentlicher Basis mit euch teilen werde. Es ist also noch nicht zu spät, sich für eine Kur oder eine Ernährungsumstellung zu entscheiden und ich verspreche euch: Es wird niemand verhungern ;-) 

Den Start macht diese Rote Beete-Linsensuppe*, die einfach super schmeckt, wunderbar wärmt und schön sättigend ist. Und obendrein beschert sie uns auch noch eine stimmungsaufhellende Farbe – was man im Januar ja gut gebrauchen kann!

*Rote Beete steckt voller Vitamine und Mineralien, die uns stärken und gleichzeitig entgiften und reinigen. Linsen unterstützen unser Wasser-Element und liefern uns wertvolles Eiweiß und Granatapfel bringen neben der optischen Freude auch noch eine Extraportion Antioxidantien mit.

Für 4 Personen:

  • 2 Schalotten
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • 4 Rote Bete Knollen
  • 1 Esslöffel Rapskernöl**
  • 200 g Belugalinsen
  • 1 Liter Gemüsefond
  • 1/2 Tl Salz
  • 2 Tl Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 Zitrone
  • Frische Kräuter (Dill, Petersilie oder Koriander)
  • Kaltgepresstes Olivenöl**
  • Granatapfelkerne

Schalotten und Knoblauch fein hacken.
Rote Bete schälen und auf der Küchenreibe grob reiben (am besten mit Küchenhandschuhen arbeiten!).
Öl in einem Topf auf mittlerer Hitze erhitzen. Schalotten ca. 2-3 Minuten glasig dünsten, dann Knoblauch dazu geben und weitere 2 Minuten anbraten bis es duftet.
Gemüsefond, Linsen, Rote Bete (bis auf 4 El), Salz und Cumin dazu geben.
Kurz aufkochen und dann mit geschlossenem Deckel auf kleiner Hitze ca. 35 Minuten köcheln lassen.
Zitrone auspressen und Saft zur Suppe geben.
Frische Kräuter auf die Suppe streuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Restliche Rote Bete und Granatapfelkerne auf die Suppe geben und servieren.

** Stoffwechselkurende lassen bitte das Öl weg und dünsten Schalotten und Knoblauch in etwas Gemüsefond an.

Fröhliche Weihnachten und einen guten Start in das Neue Jahr!

Freitag, 23. Dezember 2016 6 KOMMENTARE

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Ihr Lieben,

ich wünsche euch schon heute ein wunderschönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein glückliches, gesundes 2017!
Für einen guten Start in das neue Jahr biete ich ab Anfang Januar eine Stoffwechselkur an – ein Reinigungs- und Entschlackungsprozess, der gerade nach den Feiertagen leicht fällt und gut tut. Wer daran interessiert ist, kann sich am 27.12. um 10h in eine Telko einwählen, bei der ich ausführliche Infos dazu gebe und Fragen beantworte. Bei Interesse schickt mir bitte eine kurze Email, damit ich euch die Einwahldaten mitteilen kann.

Herzliche Grüße,
von eurer Sabine

Mandel-Kakao-Energiebällchen

Mittwoch, 21. Dezember 2016 7 KOMMENTARE

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Es ist soweit – der Countdown bis Heiligabend läuft und obwohl ich bislang dachte, dass ich
alles im Blick und im Griff habe (wie jedes Jahr), fallen mir nun plötzlich noch gefühlte 100.000 Sachen ein, die noch eingekauft und erledigt werden müssen – wie jedes Jahr. Schon seit Montag hetze ich durch die Woche, verbringe viel zu viel Zeit im Auto zwischen Lohmar, Köln und Kita, stehe in Staus und Warteschlangen, versuche nochmal alle lieben Menschen in meinem Leben zu sehen oder zu sprechen und auch bei den Last-Minute-Geschenken kreativ zu sein. Wen wundert es da, dass (abgesehen von meinem allmorgendlichen und unantastbaren Frühstücks-Porridge) regelmäßige Mahlzeiten hinten runter fallen…
Bis zum Fest halten mich also diese wunderbaren Energiebällchen über Wasser – sie wirken Wunder, um mich zwischendurch zu stärken, zu sättigen und zu beruhigen. Die Süße der
Datteln entspannt und harmonisiert Körper und Geist, der Kakao fördert die Konzentration und der Rest liefert viel Gesundes, um auf den Beinen zu bleiben.

Für ca. 22 Bällchen:

  • 300 g Mandeln
  • 200 g Medjool-Datteln*
  • 1 El Kokosöl
  • 3 El veganes Kakaopulver
  • 1 El Hanf Pulver
  • 1 El Chia-Samen

Mandeln in den Blitzhacker geben und ca. 30 Sekunden zerkleinern lassen.
Datteln entsteinen und zusammen mit den restlichen Zutaten hinzugeben und erneut zerkleinern, bis eine schön klebrige Masse entstanden ist.
Die Masse zu Bällchen formen und fertig!
Ich mache übrigens meist die doppelte Menge, da sie sich ewig im Kühlschrank halten. Theoretisch ;-)

* Ich verwende am liebsten Medjool-Datteln, weil sie schön saftig sind und dazu beitragen, dass die Masse gut zusammenhält. „Normale“, trockene Datteln funktionieren nicht so gut und führen oft dazu, dass die Bällchen auseinander fallen.

Das Rezept könnt ihr übrigens als Grundlage für viele Variationen betrachten. Es gibt nämlich so viele Optionen, zum Beispiel:

  • die fertigen Bällchen in Kokosflocken oder gehackten Pistazien rollen für eine weihnachtliche Optik (macht ein sehr kreatives Last-Minute-Geschenk ;-) )
  • für eine nussfreie Variante einfach Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne verwenden.
  • anstatt Datteln andere Trockenfrüchte verwenden. Dann gegebenenfalls mehrere Esslöffel Wasser hinzufügen, damit die Masse gut klebt.
  • füge noch nach Geschmack Gewürze wie Zimt, Vanille oder Kardamom hinzu.

Mandel-Zimtsterne

Dienstag, 13. Dezember 2016 7 KOMMENTARE

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Zurück aus dem Urlaub auf Fuerteventura fühlt es sich dieses Jahr so an, als ob man mich
direkt vom Sommer in die Adventszeit katapultiert hätte. Das Haus habe ich innerhalb von
einem Tag weihnachtlich dekoriert, Adventskalender und -kranz habe ich auch noch gerade so pünktlich in den Stand gebracht, ich höre konsequent nur noch Weihnachtsmusik im Auto und natürlich war ich auch schon auf dem Weihnachtsmarkt… Trotzdem, so richtig wollte sich die Weihnachtsstimmung nicht einstellen. Bis gestern! Der Duft von Weihnachtsplätzchen hat’s endlich gebracht :-)

Tatsächlich war es eine relativ spontane Aktion (ich hatte nicht extra dafür eingekauft), also mussten es Plätzchen mit vorhandenen Zutaten werden und natürlich wollte Leon helfen, also mussten es Ausstecher sein. Raus kamen dann diese veganen, glutenfreien und superleckeren Zimtsterne, aus einer Handvoll an Zutaten, ganz einfach und schnell gemacht. Die müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Ich habe dafür den üblichen Zutatentausch veranstaltet: Kokosblütenzucker und Reismalz statt weißem Haushaltszucker, Chiasamen statt Eier und Puderxucker statt Puderzucker.
Kokosblütenzucker ist insofern besser als Haushaltszucker, weil er einen niedrigen glykämischen Index hat und den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt. Außerdem enthält er einen gewissen Anteil an Mineralstoffen (Eisen, Magnesium, Zink), die weißer Zucker nicht enthält.
Reismalz besteht hauptsächlich aus Glucose, Maltose und Mehrfachzuckern, enthält jedoch keine Fructose, weswegen dieser Zuckerersatz auch besonders gut für Menschen mit Fructose-
inoleranz geeignet ist.
Puderxucker wird aus Erythrit hergestellt, das in reifen Früchten, manchem Käse und Wein vorkommt und sich sehr gut für Diabetiker und kalorienbewusst lebende Menschen eignet, da er absolut kalorienfrei ist. Er hat zwar „nur“ 70% der Süßkraft von Haushaltszucker, was jedoch durch eine höhere Dosierung ausgeglichen werden kann.
So viel zum Zuckerersatz ;-) Und jetzt zum Rezept:

Für ca. 30 Kekse:

  • 1 El gemahlene Chiasamen
  • 3 El kaltes Wasser
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Kokosblütenzucker
  • 3 Tl Zimt
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 2 El Reismalz
  • Puderxucker zum Bestäuben

Chiasamen und Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und eindicken lassen.
Mandeln, Kokosblütenzucker, Zimt, Vanille und Salz miteinander vermischen.
Chia-Mix und Reismalz einrühren, bis ein klebriger Teig entsteht. Falls der Teig zu krümelig sein sollte, einfach noch einen Teelöffel kaltes Wasser dazu geben.
Ofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen.
Teig auf ca. 5 mm ausrollen (das geht am besten zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie) und ca. 30 Sterne ausstechen – je nach dem, wie viel zwischendurch genascht wird ;-)
Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12-13 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Kekse etwas abkühlen lassen und noch warm mit Puderxucker bestreuen. Mmmmmhhh…

Süßkartoffelchips mit Orange und Thymian

Donnerstag, 17. November 2016 0 KOMMENTARE

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Am Samstag ist es soweit – ich schlage dem nass-grauen November ein Schnippchen und fliege für 10 Tage nach Fuerteventura in die Sonne! JUCHUUU!
Und wenn eine eine Reise tut… räumt sie vorher noch den Kühlschrank leer bzw. futtert noch schnell alles auf, was keine 10 Tage lang mehr hält. Wie zum Beispiel die 2 Süßkartoffeln, aus denen letzte Woche eigentlich eine Suppe werden sollte, und die dann aber irgendwie in Vergessenheit geraten sind. Und da ich euch noch gerne einen letzten Post zum Metall-Element bescheren wollte, bevor wir uns nach meiner Rückkehr im Dezember dann schon ins Wasser-Element bewegen, lagen Süßkartoffelchips quasi auf der Hand. Mit Orange (weil die auch weg mussten) und Thymian (das letzte, noch lebende Kraut in meinem Gemüsehochbeet). Ihr merkt schon, bei mir kommt nix um ;-) Und die Kombination ist wirklich super!

Für Gemüsechips kann aber praktisch jedes Gemüse verwendet werden: Kartoffeln (neue
Ernte muss man nicht schälen), Karotten oder Pastinaken ebenso gut wie Sellerie, Kohlrabi, Kürbis oder Zucchini. Bei den Gewürzen kann man ruhig mutig sein und sich einfach mal quer durch den Kräuterbeet (insofern eben noch vorhanden) oder das Gewürzregal würzen. Das Prinzip ist dann immer gleich: Das gewählte Gemüse unter fließendem Wasser reinigen, wenn nötig schälen. Anschließend mit einem Gemüsehobel oder per Hand in dünne Scheiben schneiden. Mit Öl und Gewürzen mischen und ab damit in den Backofen. Im Gegensatz zu handelsüblichen Kartoffelchips werden diese Gemüsechips nämlich nicht frittiert, sondern im Ofen gebacken, weshalb sie auch mit weitaus weniger Fett auskommen. Und weshalb man sie mit gutem Gewissen auffuttern darf – auch ohne Urlaub vor der Tür :-)

  • 2 Süßkartoffeln
  • 4 El Olivenöl
  • 2 Tl Orangenabrieb
  • 1/2 Tl Salz
  • 2 Tl frischer Thymian

Backofen auf 170° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Süßkartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. In eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten vermischen.
1 Backblech mit Backpapier auslegen und die Süßkartoffelchips lose darauf verteilen, sie sollten nicht überlappen (eventuell müsst ihr in 2 Chargen backen ). Auf der mittleren Schiene ca. 40-50 Minuten backen, je nach Größe der Chips. Am besten öfters mal nachsehen – zwischen knusprig und verbrannt liegen oft nur wenige Minuten.

Mohn-Mandelporridge mit Kardamom und Kaki-Kompott

Freitag, 4. November 2016 1 KOMMENTARE

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Kennt ihr Kakis? Habe ich gestern im Bioladen entdeckt und spontan gekauft, weil sie soooo schön süß und vanillig schmecken. Als ich früher noch viel Rohkost gegessen habe, gehörte die Kaki im Winter zu meinem „Standard-Obstteller“, denn sie ist reich an Vitamin A, Phosphor,
Magnesium und Calcium und weist einen hohen Glucose-Gehalt auf, weshalb sie viel Energie liefert. Ideal also zum Frühstück! Nur bitte nicht mehr roh, denn das ist mir zu kalt. Also gab’s heute Morgen ein schnelles Kaki-Kompott zu meinem momentanen Lieblings-Porridge mit Mohn, Mandel und Kardamom. Mmmmmmh… Also, wenn du Kakis auch nur annähernd so
lecker findest wie ich, dann wirst du dieses Rezept lieben!

Für 2 Personen:

  • 1 reife Kaki
  • 50 ml Apfelsaft

Kaki waschen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Saft in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen. Hitze reduzieren und mit geschlossenem Topfdeckel ca. 15-20
Minuten einköcheln lassen. Sollte die Kaki nicht saftig genug sein, etwas Flüssigkeit hinzugeben.

  • 1/2 Banane
  • 60 g Haferflocken (Zartblatt)
  • 1/2 Tl Mohn
  • 1/4 Tl Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 180 ml Mandeldrink (oder ein anderer pflanzlicher Drink)
  • 180 ml Wasser
  • 1 El weißes Mandelmus

Banane grob hacken und zusammen mit Flocken, Mohn, Kardamom und Salz in einen Topf (ohne Öl!) geben und unter Rühren anrösten, bis Flocken und Gewürze duften. Dabei aufpassen, dass nichts anbrennt. Mit Drink und Wasser ablöschen und kurz aufkochen. Hitze reduzieren, Mandelmus einrühren und Porridge ca. 5-7 Minuten (ohne Deckel) einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde und die Banane sich weitestgehend aufgelöst hat. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

Heißes Porridge zusammen mit dem Kompott servieren. Wer möchte, kann alles noch mit
etwas Mohn oder auch Chiasamen toppen.

Gebackene Rondini mit herbstlicher Maronen-Seitan-Füllung

Mittwoch, 26. Oktober 2016 0 KOMMENTARE

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Nach einem Waldspaziergang mit meinem sehr sammelfreudigen kleinen Sohn, kamen wir vergangene Woche mit einer ganzen Tüte voller Esskastanien nach Hause. Und 2 Fragen im Kopf (also in meinem ;-)

Erstens: Wie bekommt man diese denn nun eigentlich richtig bzw. am einfachsten aus der Schale?

Und zweitens: Was machen wir (also ich) daraus? Maronensuppe geht ja immer, hab ich auch gemacht (Schalotten anbraten, getrockneter Thymian mitanbraten bis es duftet, mit Weißwein ablöschen, Maronen und Gemüsefond dazu geben, köcheln lassen, pürieren, salzen, fertig, herrlich!), aber was ginge noch?

Zunächst habe ich mich mit der 1. Frage beschäftigt und mehrere Versuche ergaben die
Strategie weiter unten im Text.

Die 2. Frage beantwortete sich quasi von selbst, als ich Samstag auf dem Markt Rondinis entdeckte – die hatte ich bislang nur selten gegessen, meist recht puristisch (in Wasser gekocht, halbiert, entkernt, mit ein paar Tropfen Zitronensaft und Olivenöl, sowie einer Prise Salz) und mussten nun unbedingt in den Einkaufskorb, mit der Idee, diese zu füllen und zu backen. Für die Füllung brauchte es dann kein langes Überlegen und Ausprobieren. Maronen war klar,
Seitan irgendwie auch, dann Zwiebelchen, ein bisschen Knoblauch, Thymian und Oregano – was kann da schon schiefgehen?! Gar nix, richtig! Und so hat’s dann auch Groß wie Klein super geschmeckt!

Also ihr Lieben, ab in den Wald und dann schnell zum Markt, denn lange wird es die Rondinis nicht mehr geben!

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Für die Maronen:
Ofen auf 200 ° (180° Umluft) vorheizen.
Maronen mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden (nicht nur die Schale, sondern auch das sich darunter befindende braune Häutchen), am besten auf der gewölbten Seite.
Ein Topf mit Wasser zum Kochen bringen und die Maronen ca. 6 Minuten vorkochen, um die Garzeit im Ofen zu verkürzen.
Nasse Maronen mit der eingeritzten Seite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20 Minuten rösten. Sie sind fertig, sobald die eingeschnittene Schale aufgesprungen ist und die Schale sich dunkler gefärbt hat. Nun die ausgetrocknete Schale und die sich darunter befindende Haut ganz einfach von den Kernen ablösen. Das funktioniert aber nur solange die Maronen noch heiß sind!

Tipp: Die Maronen lassen sich besser schälen, wenn sie vor dem Einritzen ca. 1 Stunde in einer Schale mit kaltem Wasser liegen.

bildschirmfoto-2016-10-21-um-22-04-24 Für 4 Personen:

  • 4 Rondini
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Seitan
  • 250 g geschälte, gegarte Maronen
  • 1/2 TL Paprikagewürz rosenscharf
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL getrockneter Thymian
  • ½ T Salz
  • 250 ml Gemüsefond

Ofen auf 200°C (Umluft 180°) vorheizen.
Rondini waschen, halbieren und entkernen. Rondini innen mit Olivenöl bepinseln.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In eine Schüssel geben.
Seitan und Maronen hacken (das geht am besten in einem Blitzhacker) und ebenfalls in die Schüssel geben.
Gewürze dazu geben und alles gut miteinander vermengen.
Soviel wie möglich von der Mischung in die Rondini füllen. Es kann ruhig eine kleine Wölbung nach oben entstehen.
Deckel auf die Rondini setzen und diese dann in eine kleine Auflaufform setzen. Falls Füllung übrig ist, diese einfach um die Rondini herum in die Form geben.
Gemüsebrühe angießen und ca. 40 Minuten backen. Dann die Deckel neben die Rondini legen und weitere 10 Minuten backen, damit der obere Teil der Füllung schön knusprig wird.

Gebackener Apfel-Zimt-Porridge

Donnerstag, 13. Oktober 2016 0 KOMMENTARE

bildschirmfoto-2016-10-12-um-15-40-37Der Herbst wird in der chinesischen Ernährungslehre dem Metall-Element zugeordnet. Wenn die Luft klarer und kühler wird, ziehen sich die Säfte der Pflanzen zurück in die Wurzeln, Blätter trocknen aus und fallen ab. Es ist eine nach innen und unten gerichtete, sich stark verdichtende, zusammenziehende Energie, ein Prozess der Austrocknung des „Überflüssigen“.
So wie die Natur den Rückzug antritt, so ziehen sich auch im menschlichen Organismus die
Energien und Säfte zurück, so dass ein verstärktes Verlangen nach Ruhe und Schlaf entsteht. Wer den langen Sommer und Spätsommer in vollen Zügen ausgekostet hat, wird dieses Bedürfnis begrüßen. Es ist die Zeit, um Geist und Energie zu sammeln, alles Unnötige loszulassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Auch durch unsere Ernährung können wir diese Energie unterstützen, zum Beispiel in dem wir auf Kochtechniken und Lebensmittel zurückgreifen, die das Pendant zu dem Prozess des Austrocknens in der Natur darstellen. Dazu gehört das Backen, wie auch die Verwendung getrockneter Gewürze und Trockenfrüchte. Das sich äußerlich wandelnde Klima findet in unserer Ernährung Berücksichtigung durch entsprechend wärmende Speisen. Wer also bislang noch an seinem morgendlichen Müsli festgehalten hat, tut gut daran, spätestens jetzt auf ein wärmendes Frühstück umzustellen.
Ich gehöre ja sowieso zu der Fraktion, die nahezu das ganze Jahr über Porridge frühstückt – nicht nur, weil es mir gut tut, sondern vor allem weil es mir so gut schmeckt! Es passiert nicht selten, dass ich abends schon in Vorfreude auf den nächsten Morgen die Zutaten für meinen Brei zurecht stelle. Um für Abwechslung zu sorgen, variiere ich auch gerne meine Rezepte.
Backen ist eine der einfachsten Möglichkeiten dazu und so gebe ich seit einigen Tagen meine morgendlichen Brei-Zutaten nicht mehr in einen Topf, sondern in eine Auflaufform. Das Ergebnis ist jedes Mal köstlich, denn das Backen verdichtet nicht nur die Energie, sondern konzentriert/verstärkt auch das Aroma sämtlicher Zutaten. Und das funktioniert auch wunderbar mit anderen Zutaten, wie zum Beispiel mit Birne, getrockneten Maulbeeren, Kardamom und weißem Mandelmus. Unbedingt ausprobieren!

Für eine kleine Auflaufform:

  • 120 g Haferflocken
  • 225 ml Mandeldrink (oder ein anderer pflanzlicher Drink)
  • 1 roter Apfel
  • 4 Datteln
  • 1 Tl Zimt
  • 1 El Reismalz
  • 1 El Mandelmus
  • 1 Prise Salz

Backofen auf 200 ° (Umluft 180°) vorheizen.
Haferflocken zusammen mit Mandeldrink in eine Schüssel geben und ca. 10 Minuten ein-
weichen lassen.
Inzwischen Apfel entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden (oder auf der groben Seite der Küchenreiben reiben); Datteln halbieren, den Kern entfernen und grob hacken.
Nach der Einweichzeit Flocken, Apfel, Datteln und restliche Zutaten gut miteinander ver-
mischen und in eine kleine Auflaufform füllen.
Im Ofen ca. 20 Minuten backen, bis die Oberflächige allmählich die Farbe wechselt.

Reste, falls vorhanden, können übrigens super im Ofen aufgebacken werden und mit auf-
geschlagener Sojasahne am Nachmittag vernascht werden :-)