Glossar

Vielleicht sind euch nicht immer alle Zutaten geläufig, die ich in meinen Rezepten verwende. Hier möchte ich versuchen, alle außergewöhnlichen Zutaten vorzustellen und zu erklären. Sollte euch eine Zutat fehlen, dann meldet euch!

Agavendicksaft:
Der Sirup aus den Blättern der Agavenpflanze hat eine neutrale und hohe Süßkraft. Da er sehr viel stärker als Haushaltszucker süßt, kann er in entsprechend geringeren Mengen eingesetzt werden.

Algen:
Algen besitzen einen sehr hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen und sind in getrockneter Form erhältlich. Sie werden in Suppen und Eintöpfen oder bei Hülsenfrüchten mitgekocht, um das Wasser zu nähren. Algen müssen rückstandskontrolliert sein, deshalb sollten sie nur im Naturkosthandel gekauft werden.

Carob:
Carob wird aus dem Fruchtmark des Johannisbrotbaums gewonnen und enthält nur natürliche Kohlenhydrate. Der natürliche Zuckergehalt und das spezielle fruchtig-karamellige Aroma erinnern geschmacklich an Kakao. Im Unterschied zu diesem ist Carob aber nicht so bitter, sehr fettarm und frei von anregenden Substanzen wie Koffein, so dass es gut als diätetisches Lebensmittel und für Kinder geeignet ist.   Genmaisu: Reisessig wird durch eine natürliche Fermentierung von Vollkornreis und Quellwasser hergestellt und zeichnet sich durch eine besonders milde und bekömmliche Säure aus, die sehr verdauungsförderlich wirkt.

Kuzu:
Kuzu ist ein basisches, geschmacks- und geruchsneutrales pflanzliches Bindemittel, das sich sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen eignet. In der japanischen Naturheilkunde wird Kuzu außerdem bei vielen Magen-Darm Beschwerden eingesetzt. Kuzu wird immer in kaltem Wasser angerührt, bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht und dann in einem feinen Strahl in kochende Flüssigkeiten eingerührt. Alternativ können auch Pfeilwurzelmehl oder Stärke verwendet werden.

Miso:
Eine würzige Paste aus fermentierten Sojabohnen, Getreide und Wasser, die alle essentiellen Aminosäuren sowie wichtige Mineralstoffe enthält. Je dunkler eine Misopaste ist, um so intensiver ist ihre Würze. Miso wird in kaltem Wasser angerührt und in heiße (aber nicht mehr kochende!) Suppen eingerührt.

Sojacuisine:
Die weiße Sojacreme ist eine pflanzliche Alternative zu Sahne und kann auch so verwendet werden. Wie alle Sojaprodukte ist sie laktosefrei – manche Produkte sind sogar glutenfrei.

Sojasauce:
Sojasauce ist eine gute Salzquelle und schon ein paar Tropfen unterstützen den Eigengeschmack eines jeden Gerichtes – ohne dabei unbedingt asiatisch schmecken zu müssen! Achtet beim Kauf auf gute Qualität – ohne Farb- oder Aromastoffe und ohne Glutamat. Ich verwende tatsächlich nur Tamari oder Shoyu: Tamari wird ausschließlich aus Sojabohnen hergestellt und ist glutenfrei, während in Shoyu auch Weizen mit vergoren wird und weniger salzig schmeckt.

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