Erdbeer-Rhabarber-Crumble mit Marzipan

Mittwoch, 14. Juni 2017 1 KOMMENTARE

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Sommer fängt für mich genau dann an, wenn es Erdbeeren gibt UND es auch warm genug ist, um sie zu essen. Also JETZT! Dann gibt es allerdings auch kein Halten mehr: frisch zum Brei oder im Müsli, als Kompott, als Marmelade und – ganz groß! – in diesem Crumble.
Crumbles habe ich in meinen Teenagertagen in USA kennen- und lieben gelernt – für mich gibt es kaum etwas Köstlicheres, als diese heiße blubbernde Fruchtmischung mit knusprigen Streuseln frisch aus dem Ofen. Der Klassiker ist mit Äpfeln und wer mein Kochbuch kennt, hat vielleicht schonmal die Variante mit Aprikosen ausprobiert, aber im Grunde können alle Früchte dafür verwendet werden, ob frisch, aus dem Glas oder sogar getrocknet. Das Prinzip ist immer gleich: Früchte vorbereiten, Streusel drüber und ab in den Ofen. Für dieses Rezept habe ich Erdbeeren mit einem anderen Sommerliebling, dem Rhabarber, kombiniert und die Streusel mit Marzipan gepimpt – ganz einfach und sooo köstlich!

  • 260 g Erdbeeren
  • 100 g Rhabarber
  • 2 El Reismalz
  • 1,5 Tl Pfeilwurzelmehl
  • 50 g vegane Marzipan-Rohmasse
  • 120 g Dinkelmehl
  • 20 g Hafer- oder Dinkelflocken
  • 80 g Kokosöl
  • 2 Msp. Vanille
  • 1 Prise Salz

Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze (180° Umluft) vorheizen.
Auflaufförmchen gründlich einölen.
Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
Rhabarber schälen und in ca. 1 cm große Stückchen schneiden.
Erdbeeren und Rhabarber in einer Schüssel mit Reismalz und Pfeilwurzelmehl vermengen und auf die Förmchen verteilen.
Für die Streusel Marzipan grob reiben. Mit Mehl, Flocken, Vanille und Salz vermengen.
Öl schmelzen, über die Masse geben, gleichmäßig verrühren und über die Erdbeer-Rhabarber-Mischung geben.
Im Ofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen, bis die Mischung blubbert und die Streusel goldbraun sind.
Schmeckt köstlich warm aus dem Ofen und mit Vanillesahne!

Erdbeer-Chia-Marmelade mit Orange

Mittwoch, 7. Juni 2017 1 KOMMENTARE

strawberry_chia_jam2-1466537835878Jahaaa, gewöhnliche Erdbeermarmelade kann jeder (und, zugegeben, ist auch immer wieder lecker), aber diese Marmelade kann ein bisschen mehr! Sie wird nämlich nicht gekocht, so dass die Vitaminchen und auch der fruchtige Geschmack der Erdbeeren erhalten bleiben (ich hatte das Glück besonders aromatische Waldbeeren zu bekommen). Dafür wird sie mit Chia-Samen angesetzt, die jede Menge wertvolle Mineralstoffe (Kalzium, Eisen, Magnesium und Selen), sowie die wichtigen Omega-3-Fettsäuren und Eiweißbausteine liefern. Orange bringt eine bittere Note hinzu, die unser Feuer-Element zum Schwingen bringt und für einen ganz besonderen Hinschmecker sorgt. Mmmmmh!

  •  ½ Bio-Orange
  • 500 g Erdbeeren
  • 3 El Zitronensaft
  • 4 El Chia-Samen
  • Agavendicksaft nach Geschmack

Orangeschale fein abreiben und Saft auspressen.
Erdbeeren putzen, grob würfeln und in eine Schüssel geben.
Orangenschale und -saft und Zitronensaft zu den Erdbeeren geben und mit den Chia-Samen pürieren. Nach Bedarf mit Agavendicksaft süßen.
Masse in Twist-Off-Gläser füllen und über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen.

P.S.: Das Rezept funktioniert natürlich auch mit vielen anderen Früchten – einfach mal ausprobieren!

Im Gleichgewicht der Kräfte

Montag, 8. Mai 2017 0 KOMMENTARE

Ihr Lieben, es gibt spannende Neuigkeiten!

Ich beschäftige mich ja nun seit Jahren mit der 5-Elemente-Lehre und gebe diese im Rahmen von Kochkursen und Ernährungsberatungen weiter. Inzwischen kann ich mein Angebot rund um die 5 Elemente erweitern und biete nun auch Seminare hierzu an.

Bei meinem ersten Seminar geht es um den Ausgleich der 5 Elemente auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene, um alle in uns wirkenden Energien zu harmonisieren und so zu mehr Gesundheit, Entspannung und Wohlbefinden zu finden. Kurzum: um das Gleichgewicht der Kräfte. Mehr Infos findet ihr hier: Einladung.

Es handelt sich um 8 Abendtermine, die im Institut ISC Finger in Zollstock stattfinden werden, denn glücklicherweise kann ich dieses Seminar in Zusammenarbeit mit Ingrid Finger anbieten, die mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Seminararbeit und den 5 Elementen in dieses Konzept hat einfließen lassen. Ich freue mich sehr über diese Zusammenarbeit und darüber, dieses umfangreiche Wissen mit ihr weitergeben zu dürfen.

Es werden also spannende Abende – für uns alle! Meldet euch gern bei Fragen hierzu, Ingrid und ich stehen euch beide sehr gerne zur Verfügung und freuen uns auf euch!

Matcha-Mandelporridge mit Kokos

Mittwoch, 26. April 2017 0 KOMMENTARE

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Seit kurzem gibt es ein neues Lieblings-Superfood in meiner Küche – Matcha. Matcha ist ja
nun schon länger in aller Munde und tatsächlich befindet es sich auch schon lange in meiner Küche, ich habe es aber erst jetzt so richtig für mich entdeckt: als Latte, der zunehmend den morgendlichen Kaffee ersetzt, und nun auch noch in meinem Porridge. Jawohl, im Porridge! Für Japaner wahrscheinlich zum Gruseln, für mich aber zum Reinsetzen – naja, ihr versteht schon, im übertragenen Sinne ;-) Die Kombination von fein-herben Grünem-Tee-Aroma und cremig-süßlichem Kokos ist einfach köstlich! Und supergesund noch dazu, denn Matcha trägt den Namen „Superfood“ natürlich nicht ohne Grund. Die Liste der gesundheitlichen Vorteile des japanischen Tees ist lang, aber hier sind die wichtigsten Eigenschaften aufgelistet:

– Steckt voller Antioxidantien wie EGCg, eines der stärksten Antioxidantien
– Bringt den Metabolismus in Schwung und verbrennt Kalorien
– Reinigt den Körper effektiv und natürlich
– Beruhigt Körper und Geist
– Macht gute Laune und steigert die Konzentration
– Enthält Vitamin C, Selen, Zink und Magnesium
– Bekämpft Viren und Bakterien
– Steckt voller Ballaststoffe
– Senkt den Cholesterinspiegel und das Blutzuckerlevel
– Steigert die Insulinwerte nicht
(Quelle: www.matchasource.com)

Der Unterschied zum herkömmlichen grünen Tee ist, dass man bei Matcha die reinen hochkonzentrierten Teeblätter zu sich nimmt und nicht nur das überbrühte Wasser. Wenn man also eine Tasse Matcha trinkt, erhält der Körper so viele Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und
Antioxidantien wie in 10 Tassen gebrühtem grünen Tee!! Das Pulver ist also sehr hochwertig und hat deswegen auch einen stolzen Preis. Aber es ist auch sehr ergiebig und die Anschaffung lohnt sich allemal!

Für 2 Personen:

  • 1 Handvoll Kokosflocken
  • 1 El Kokosöl
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Dinkelflocken
  • 300 ml Mandeldrink
  • 1 El Sojacuisine
  • 1-2 Tl Matcha Pulver
  • Agavendicksaft nach Geschmack

Kokosflocken in einer Pfanne bei mittlerer Hitze leicht anrösten.
Kokosöl in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Salz und Dinkelflocken dazugeben und mit dem Öl verrühren. Dinkelflocken toasten lassen, bis sie zu duften anfangen und leicht angebräunt sind (das dauert ca. 6-8 Minuten). Dabei gelegentlich umrühren. Mit Mandeldrink aufgießen, Hitze reduzieren und unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde.
Topf vom Herd nehmen und Sojacuisine und Matchapulver einrühren. Eventuell und nach
Geschmack mit Agavendicksaft süßen.
Mit Kokosflocken bestreuen und servieren.

Zurück von der Insel

Montag, 10. April 2017 11 KOMMENTARE

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Hallo ihr Lieben,

ich melde mich zurück von einer wunderschönen Yoga-Woche auf Mallorca! Der Frühling ist eine wunderbare Zeit für die Insel – die Sonne scheint und wärmt, die Bäume sind gerade
wieder grün und die Blumen blühen auf den Wiesen. Auch wenn es zum Baden noch zu kalt ist, sind jetzt auch schon die Strände ein Traum: fast menschenleere Buchten, türkisfarbenes Wasser und immer wieder windstille Plätzchen, an denen sogar ein Sonnenbad möglich wird.

Auch unsere Unterkunft, die traumhafte Finca Amapola in der Nähe von Es Trenc, im Südosten der Insel, hat uns wieder einen wunderschönen Rahmen für unser Yoga-Retreat geboten.
Und was für eine tolle Truppe an Yogis und Yoginis wir diesmal wieder dabei hatten – viele
liebe bekannte Gesichter, einige neue (und jetzt bereits liebgewonnene) Gesichter und allen voran die liebe Inge, die diese Retreats mit so viel Hingabe organisiert und durchführt…
Ich fühle mich jedes Mal wieder geehrt dabei sein zu dürfen! Und wer weiß, vielleicht seid ihr
ja das nächste Jahr auch dabei? Die Daten stehen schon: 8.-13. April :-)

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Frühlings-Minestrone mit Basilikum-Pesto

Donnerstag, 30. März 2017 9 KOMMENTARE

Der Frühling ist da – nicht nur kalendarisch, sondern auch mit blauem Himmel und Sonnenschein, juchu! An allen Ecken und Enden sprießt das frische Grün und die Vögel zwitschern fröhlich um die Wette. Aber dennoch, morgens und abends ist es noch ganz schön frisch und der launische April mit seinen Wetterkapriolen steht uns auch noch bevor. Daher ist es immer noch eine gute Idee, sich lieber für Suppe als für Salat zu entscheiden. Natürlich muss es jetzt nicht mehr der deftig-nährende Eintopf sein, sondern eher etwas leichtes, frisches. Wie diese Minestrone, die uns mit leckerem Frühlingsgemüse ein tolles Mittag- oder Abendessen beschert und das wunderbare Frühlingsgrün auf den Teller zaubert.

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Für die Suppe:

  • 2 El Rapskernöl
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 3 Schalotten
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Möhren
  • 2 Selleriestangen
  • ½ oder 1 kleiner Fenchel
  • 4 Stangen grüner Spargel
  • 240g vorgegarte Bohnen (z.B. Kichererbsen, Cannelloni, dicke grüne oder weiße Bohnen)
  • 60g Erbsen (frisch oder aus dem Glas)
  • 6 Baby-Zucchini (oder 3 reguläre)
  • 1 kleiner Brokkoli
  • Salz
  • 1,5 L Gemüsefond
  • 1 Zitrone

Zunächst das Gemüse vorbereiten: Knoblauch und Schalotten schälen und fein hacken, Lauch in feine Streifen schneiden, Möhren schälen und fein hacken, Sellerie fein hacken, Fenchel in feine Streifen schneiden, Spargel im unteren Drittel schälen und in ca. 2m Stücke schneiden, Zucchini in Scheiben schneiden, Brokkoli in Röschen teilen.
Öl in einem Topf erhitzen. Zuerst Schalotten, Knoblauch und Lauch hinzugeben und auf mittlerer Hitze sanft anbraten, bis die Schalotten glasig sind. Möhren, Sellerie und Fenchen dazu geben und unter Rühren weiter anbraten.
Gemüsefond zugießen und salzen. Suppe aufkochen, Deckel auflegen und Hitze reduzieren. Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Bohnen und Erbsen hinzugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Zum Schluss Spargelköpfe, Brokkoli und Zucchini hinzugeben und weitere 4 Minuten köcheln.
Zitrone auspressen. Suppe mit Zitronensaft abschmecken, eventuell noch etwas salzen und mit einem Klacks Pesto servieren.

Für das Basilikumpesto:

  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 1 kräftige Prise Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Mandeln

Alle Zutaten zusammen grob pürieren.

 

Brokkoli-Antipasti

Donnerstag, 2. März 2017 10 KOMMENTARE

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Auch wenn es sich da draußen gerade noch nicht so anfühlt, aber nach dem Kalender der
traditionell chinesischen Lehre befinden wir uns nun schon im Frühling, das dem Holz Element zugeordnet wird. Für unsere Ernährung bedeutet das nun viel kurzgekochtes oder blanchiertes grünes Gemüse auf dem Teller (so wie es sich auch bald in der Natur zeigen wird), wie zum
Beispiel Mangold, Spinat, Spitzkohl und, meinem Lieblingsvertreter, Brokkoli. Ungelogen, ich könnte kurzgekochten Brokkoli jeden Tag essen! Wem das nicht so gehen sollte, der kann aus dieser einfachen Beilage mit nur ein paar zusätzlichen Zutaten eine italienisch inspirierte Antipasti zubereiten. Die im übrigen auch mit den oben genannten Vertretern ebenso schmeckt. Gut so, denn schließlich stehen wir ja auch erst am Anfang dieser Jahreszeit :-)

Als Beilage für 2 Personen:

  • 200g Brokkoli
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 4 sonnengetrocknete Tomaten in Öl
  • 25g Pinienkerne
  • 1 El Olivenöl

Brokkoli in Röschen (gern mit Stielansätzen) schneiden. Etwas 1-2 Fingerbreit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Salzen und Brokkoli dazu geben. Mit geschlossenem Deckel 4 Minuten kochen. Brokkoli abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Knoblauch abziehen und in dünne Scheiben schneiden.
Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und beiseite stellen.
Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Knoblauch darin sanft anbraten, dann Tomaten und Brokkoli dazu geben und ca. 1-2 Minuten darin schwenken.
Mit Pinienkernen bestreuen und noch warm servieren.

 

Frühlingshafte Pasta

Freitag, 17. Februar 2017 8 KOMMENTARE

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Obwohl es erst Februar ist, war der Frühling diese Woche schon zum Greifen nah – die Sonne schien, der Himmel strahlte, die Vöglein zwitscherten und die Temperaturen stiegen merklich. Und tatsächlich – obwohl es nach westlichem Kalender erst am 21. März Frühling wird – befinden wir uns nach traditionell chinesischer Lehre bereits im Übergang vom Wasser-Element, das den Winter repräsentiert, zum Holz-Element, stellvertretend für den Frühling. Dieser Übergang gibt uns Zeit unseren Lebensstil, unsere Ernährung und auch unseren Mindset auf die neue Jahreszeit anzupassen. Gefühlt wird jetzt schon vieles leichter: die Kleidung, die Tage, die Laune und auch unser Appetit. Jetzt steigt die Lust auf eine frische, leichte Kost, die mit sauren Akzenten Lust auf Bewegung macht und uns mit frischen Kräutern, Sprossen und Keimen neue
Lebenskraft schenkt. Aber Vorsicht: Noch braucht unser Körper Wärme über die Nahrung, die noch nicht ausreichend im äußeren Klima vorhanden ist. Daher ist die unterstützende Kochtechnik im Holz-Element das Blanchieren (sowie auch das kurze Kochen) und nicht die Rohkost!
Für meinen Geschmack passt dieses Pasta-Gericht prima in diesen Übergang – der Kohl samt seiner dunklen Farbe erinnert an Winter, während Zitrone und das frische Grün von Brokkoli, Romanesco und Basilikum Leichtigkeit schenken. Chili bringt in Anspielung auf den Sommer ein bisschen Feuer ins Spiel und die Pasta – naja, die macht das Ganze zu einem richtigen „Lecker“  :-)

Für 2-4 Portionen:

  • 125 g Pasta (z.B. Linguine oder Spaghetti)
  • 2 El Rapskernöl
  • 1/2 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 g Gemüse (Brokkoli, Grünkohl, Romanesco)
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 kleine getrocknete rote Chilischote
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 El Olivenöl
  • 4 El Pinienkerne
  • Frisches Basilikum

Das Gemüse vorbereiten: Zwiebel schälen und in dünne Halbringe schneiden, Knoblauch abziehen und mit der flachen Seite eines Messers grob zerdrücken (so erhält das Gericht ein wunderbares Knoblauch-Aroma, die Zehen selber können aber später gut “aussortiert” werden und müssen nicht mitgegessen werden), Kohl in sehr dünne Scheiben oder Streifen schneiden.
Pasta nach Packungsanweisung kochen, abgießen und in einem geschlossenem Topf warm halten.
Während dessen Rapskernöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelringe und Knoblauch dazu geben und ca. 2 Minuten unter Rühren dünsten, bis Zwiebeln glasig sind.
Das gesamte Gemüse dazu geben und einige Minuten ohne Rühren einkochen lassen, bis es sich langsam in der Pfanne absenkt. Das Gemüse wenden und 3 El heißes Pastawasser mit Salz hinzugeben. Ca. 5 Minuten weiter einkochen lassen, bis das Gemüse eine appetitlich-saftig-grüne Farbe angenommen hat. Dabei ab und an ein wenig rühren.
Während dessen Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze goldbraun rösten. Zitrone heiß abspülen, trocknen und Schale fein abreiben. Basilikum waschen, trocken schütteln  und in feine Streifen schneiden.
Pasta in das Gemüse einrühren. Olivenöl und Chiliflocken unter das Pastagemüse vermischen.
Mit Pininekernen, Zitronenabrieb und Basilikum bestreuen und servieren.

Zitronen-Ingwer-Wasser

Freitag, 27. Januar 2017 11 KOMMENTARE

Body-Cleansing-Lemon-Ginger-Water

Die 3. Woche der Stoffwechselkur läuft und inzwischen hat sich die Ernährungsumstellung für alle Beteiligten gut eingespielt. Daher kommt heute einfach mal ein ganz simples Rezept für
einen super Start in den Tag – während der Kur, aber auch außerhalb! – mit diesem Detox
Zitronen-Ingwer-Wasser.
Wieso Detox? Weil es hilft, den Körper zu entgiften und zu alkalisieren, was den meisten von uns gut tut. Denn wenn wir übersäuert sind, können Giftstoffe nicht mehr richtig ausgeschieden und Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden. Deshalb ist es wichtig, für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu sorgen.
Der wichtigste Rat in diesem Zusammenhang ist natürlich, dass wir möglichst wenig säure-
bildende Lebensmittel und so viel wie möglich basische Lebensmittel essen, logisch. Und zu denen gehört auch die Zitrone. 
Obwohl wir sie für sauer halten könnten, ist die Zitrone in Wirklichkeit nämlich ausgezeichnet, um zur Alkalisierung unseres Körpers beizutragen. Das warme Wasser regt außerdem die Verdauung an und in Kombination mit Ingwer bekommt unser
Immunsystem auch noch einen schönen Boost. Besser kann man also kaum in den Tag starten :-)

  • 1 Liter stilles Wasser (im Idealfall gefiltert!)
  • 30 – 40 g frischer Ingwer
  • 1 Bio-Zitrone

Wasser aufkochen und abkühlen lassen, bis es lauwarm ist.
Ingwer schälen (die Haut einfach mit einem Teelöffel abkratzen, das geht tatsächlich am
einfachsten) und in dünne Scheiben schneiden.
Zitronen heiß abspülen, trocken reiben und in dünne Scheiben schneiden.
Ingwer- und Zitronenscheiben in eine Kanne geben und mit lauwarmen Wasser auffüllen.
Am besten ein Glas auf nüchternen Magen trinken, das restliche Wasser (lauwarm oder auf Zimmertemperatur) über den Vormittag/Tag verteilt.

Kurkuma-Kokos-Curry mit Tofu und Shiitake

Mittwoch, 18. Januar 2017 11 KOMMENTARE

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Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus…
Nun ist der Schnee bei uns im Bergischen zwar schon ein paar Tage alt, aber die Landschaft und Wälder liegen noch größtenteils in einer dicken weißen Schneeschicht, die heute besonders schön im Sonnenschein funkelt. Das hat mich zu diesem Curry inspiriert, der das Farbenspiel der Natur aufgreift – manchmal ist mir das ein Bedürfnis, noch über das Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten hinaus, diese Verbindung zur Natur herzustellen… Klingt verrückt? Dann ignoriert das und erfreut euch einfach so an diesem herzhaften Eintopf, der bei den
kalten Temperaturen schön wärmt und nährt. Der tolle Kurkuma sorgt für eine leuchtende
Farbe, die auch ohne Sonnenschein die Laune hebt. Wie super gesund Kurkuma außerdem ist, habe ich schon in meinem Post zur Kurkuma Latte beschrieben, hier kommen nun noch Shii-
take Pilze hinzu, die alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten und zu den wirksamsten Heil-
pilzen der Traditionellen Chinesischen Medizin zählen. Also, lasst es euch schmecken und
genießt die schönen Seiten des Winters!

Für 4 Personen:

  • 2 Schalotten
  • 2 El Rapskernöl oder Kokosöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Tl Kurkuma
  • ¼ Tl Cayenne Pfeffer
  • 500 ml Gemüsefond oder Wasser
  • 450 ml Kokosmilch
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 120 g getrocknete Shiitake Pilze
  • 200 g Tofu
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Limette
  • 1 kräftige Prise Salz
  • Frischer Koriander, alternativ Petersilie

Shiitake Pilze ca. 10 Minuten in lauwarmen Wasser einweichen. Schalotten abziehen und fein würfeln.
Öl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten darin anbraten. Knoblauchzehen pellen und dazu pressen. Gewürze unterrühren und ca. 2 Minuten mitbraten.
Gemüsefond und Kokosmilch angießen. Zitronengras am unteren Ende kreuzförmig einschneiden und dazu geben. Aufkochen und dann auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Shiitake Pilze abgießen, Stängel abschneiden (sie sind meist zäh) und Pilze in Streifen schneiden.
Tofu in mundgerechte Würfel schneiden und zum Curry dazu geben.
Mit Deckel ca. 25 Minuten köcheln lassen.
Zitronengras entfernen.
Ingwer schälen, fein reiben und seinen Saft in den Curry pressen.
Limette auspressen, Koriander waschen und grob hacken. Curry mit 1 El Limtetensaft und Salz abschmecken.
Mit Koriander bestreuen und servieren. Schmeckt solo aber auch zu Reis.