Sommer-Müsli

Montag, 20. Juni 2016 0 KOMMENTARE

IMG_1461

Eigentlich gibt es bei uns jeden Morgen Porridge – eigentlich. Denn seit einiger Zeit kräht Leon morgens auch schonmal nach Müsli, das er in der Kita kennengelernt hat, und das für ihn eine spannende Abwechslung zum Brei darstellt. Weil es so schön knuspert. Es sei ihm gegönnt, allerdings nicht das fertig gekaufte Müsli, da ist mir einfach zuviel Zucker drin. Also machen wir unser Müsli jetzt selber und Leon hilft kräftig mit, alle Zutaten miteinander zu verrühren und auf dem Backblech zu verteilen. Zwischendurch darf genascht werden, was ihm einen Heidenspaß bereitet, und wenn es warm aus dem Ofen kommt, gibt es ein erstes Schüsselchen mit Mandeldrink, mmmmmmh :-)
(Im Übrigen auch ein ganz tolles Topping für Porridge – wem Müsli in diesem Sommer noch zu kalt ist)

Für ca. 1,3kg:

  • 280 g Haferflocken
  • 60 g Weizenkeime
  • 200 g Nüsse (nach Belieben), grob gehackt
  • 70 g Kokosraspel
  • 50 g ganzer Leinsamen
  • 130 g Sonnenblumenkerne
  • 130 g Kürbiskerne
  • 1/2 Tl Salz
  • 200 g Trockenfrüchte, grob gehackt
  • 125 ml Wasser
  • 3 El Reismalz

Backofen auf 225° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten, bis Wasser und Reismalz in einer Schüssel vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Blech geben.
Wasser und Reismalz verrühren, über das Müsli träufeln und zu einer bröseligen Mischung mit den Händen vermengen.
Das Müsli auf der unteren Schiene ca. 20 Minuten rösten und gelegentlich wenden, bis es trocken und goldbraun ist.

Sommerlicher Chia-Kokos-Pudding mit Beeren

Donnerstag, 9. Juni 2016 0 KOMMENTARE

IMG_1451

Chia-Samen sind inzwischen ja in aller Munde und die Welt braucht nun wirklich nicht noch ein weiteres Chia-Pudding-Rezept – ich weiß *seufz* ABER: Er ist nunmal sooo lecker, vor allem mit Kokos! Und sooo gesund, vor allem wenn noch frische und getrocknete Beeren hinzu kommen!
Chia-Samen haben einen beachtlichen Nährwert, liefern viele gesunde Ballaststoffe und wertvolle Omega3-Fettsäuren, die gerade bei einer veganen Ernährung wichtig sind. Mit Goji-
Beeren kommen jede Menge Antioxidantien, Vitamine und eine extra Portion natürliches Selen und Eisen hinzu. Und auch die getrockneten Maulbeeren liefern Antioxidantien, sowie viele wichtige Mineralstoffe – mit 100 g Maulbeeren wird z.B. der Tagesbedarf um das 8fache an Zink und Eisen gedeckt! Der Tagesbedarf an Kalium und Calcium wird gedeckt, sowie 50 % des Bedarfes an Magnesium. Wow!
Da kann man doch nicht nein sagen, oder?

Für 1 Powerfrühstück:

  • 125 ml Kokosmilch
  • 125 ml Mandeldrink (oder ein anderer Drink nach eurem Geschmack)
  • 3 EL Chia-Samen
  • 1 EL Kokosraspel
  • 1 Tl Goji-Beeren
  • 1 TL Agavendicksaft

Für das Topping:

  • 50 g frische Beeren (ich habe Erdbeeren und Nektarinen verwendet) oder anderes Saisonobst
  • 1 Tl Maulbeeren

Das schöne an diesem Rezept ist, dass man lediglich alle Zutaten für den Pudding vermengt und mind. 5-6 Stunden (bessser über Nacht) in den Kühlschrank stellt. Am nächsten Morgen kommen nur noch die Toppings hinzu und: fertig! ENJOY!

Frühlingseintopf mit Pistazien-Joghurt

Montag, 30. Mai 2016 0 KOMMENTARE

IMG_1446

Was für ein merkwürdiges Wetter uns dieser Frühling beschert! Während ich diese Zeilen schreibe, regnet es in Strömen und der Himmel ist so dunkel, als ob es Abend wäre… Auch wenn wir natürlich schon schöne (sogar auch heiße) Tage hatten und der Juni vor der Türe steht, so fühlt sich der Sommer doch noch recht weit entfernt an. Und weil das äußere Klima nunmal eine zentrale Rolle bei der 5-Elemente-Ernährung spielt, gibt es heute Mittag einen
Eintopf – zwar sehr grün und frühlingshaft, mit erfrischenden Elementen durch Zitrone und
Joghurt, aber dennoch auch einer guten Portion Wärme, die wir bei diesem Wetter noch gut
vertragen können.

Für den Joghurt:

  • 1/2 Zitrone
  • 100 g Sojajoghurt
  • 1 El Pistazien
  • 1 Tl Olivenöl

Für den Eintopf:

  • 4 Lauchzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Kohlrabi
  • 500 g Brokkoli
  • 100 g Zuckerschoten
  • 50 g Tk-Erbsen
  • Rapskernöl
  • 2 L Gemüsefond oder Wasser
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Salz

Für den Joghurt: Zitrone heiß abspülen, trocknen und Schale abreiben. Schale, Joghurt, Öl und Salz verrühren. Pistazien hacken und über den Joghurt streuen.
Für den Eintopf: Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden; Knoblauch schälen und fein hacken; Kohlrabi schälen und würfeln; Brokkoliröschen abschneiden und waschen; Zuckerschoten waschen und halbieren; TK-Erbsen enttauen lassen.
Öl in einem Topf erhitzen und Lauchzwiebeln samt Knoblauch und Kohlrabi darin andünsten (ca. 3 Minuten). Brühe und restliches Gemüse zugeben und 10 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
Vom Herd nehmen, Couscous einrühren und 5 Minuten quellen lassen.
Inzwischen Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden.
Eintopf mit Salz abschmecken, mit Schnittlauch bestreuen und mit Pistazien-Joghurt servieren.

Frühlings-Glücksteller

Montag, 9. Mai 2016 0 KOMMENTARE

IMG_1439

Leute, was für ein wunderbares Wetterchen – ich hoffe ihr habt es in vollen Zügen ausgekostet am Wochenende! Für mich ist der eigene Garten das schönste Fleckchen Erde im Frühjahr und das einzige, was mich nach drinnen bewegen kann ist der Hunger ;-) Eigentlich muss es dann immer schnell in der Küche gehen, aber da ich nun schon seit Wochen auf sonniges Wetter warte, um euch endlich meinen Glücksteller im Holz-Element zu kredenzen, war ich ausnahmsweise sehr gerne in Küche – trotz Sonnenschein im Garten. Und es hat sich gelohnt! Erbsen-Kräuter-Falafel mit Couscous-Taboulé, Zitronen-Hummus und knackiger Fenchelsalat waren wirklich köstlich und haben draussen natürlich umso besser geschmeckt! Im übrigen lassen sich alle vier Sachen wunderbar vorbereiten und für ein Picnic mitnehmen – mein Plan für das anstehende Pfingstwochenende :-)

Erbsen-Kräuter-Falafel

  • 160 g blanchierte Erbsen
  • 2 Dosen Kichererbsen, abgespült+abgetropft
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 5 Stiele Minzblätter
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Tl gemahlener Koriander
  • 2 El fein abgeriebene Zitronenschale
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 50 g Mehl
  • Salz
  • 75 g Sesamkörner
  • Rapskernöl zum Braten und Frittieren

Alle Zutaten bis auf Sesam und Öl zu einer glatten Masse pürieren.
Sesam in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
Falafelmasse in Esslöffelgroße Portionen  zu Kugel formen und im Besam wälzen.
In einer Pfanne 1 Fingerbreit Öl erhitzen. dIe Fallapfel portionsweise darin goldbraun braten (ca. 2-3 Minuten von allen Seiten). Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Couscous-Taboulé

  • 200 g Couscous
  • 2 El Olivenöl
  • 2 El Zitronensaft
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Kerbel
  • 4-5 Stiele Bärlauch
  • Salz

Couscous mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern und auskühlen lassen. Öl und Saft unterrühren.
Kräuter fein hacken und unter den Couscous heben.
Mit Salz abschmecken.

Zitronen-Hummus

  • 2 Dosen Kichererbsen, abgespült+abgetropft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Tl fein abgeriebene Zitronenschale
  • 125 ml Olivenöl
  • 4 El Zitronensaft
  • 70 g Tahini
  • Salz

Alle Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Eventuell etwas Wasser zugießen, falls das Hummus zu fest ist. Mit Salz abschmecken.

Fenchelsalat

  • 1 Fenchelknolle
  • 100 g gemischte Blattsalate
  • 50 g Kürbiskerne
  • 100 ml Sojacuisine
  • 2 Tl Dijonsenf
  • 2 El Wasser

Fenchelgrün abschneiden und fein hacken. Fenchelknolle fein aufschneiden und mit Blattsalat mischen.
Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und abkühlen lassen.
Sojacuisine, Senf und Wasser zu einem Dressing verrühren.
Dressing unter den Salat mischen und mit Kürbiskernen bestreuen.

Frühlings-Risotto mit grünem Spargel und Erbsen

Dienstag, 3. Mai 2016 0 KOMMENTARE

IMG_1429

Der Frühling ist da und mit ihm dieser herrliche grüner Spargel, den ich dem weißen schon aus rein pragmatischen Gründen vorziehe – klar, weil ich ihn nicht schälen muss ;-) Außerdem gefällt es mir, dass ich mir das lebendige Grün und die frische Energie des Holz-Elementes, so wie wir es auch gerade tagtäglich in der Natur beobachten können, in meine Küche bzw. auf meinen Teller holen kann. Das ist Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten – vor allem, wenn dann noch die äußeren Temperaturen berücksichtigt werden. Daher gibt es bei mir gerade keinen kühlenden oder erfrischenden Spargelsalat, sondern lieber ein Spargelrisotto, das dem Körper ein bisschen Wärme bei diesem Wetter schenkt. Und durch Minze und Zitrone bekommen wir trotzdem einen geschmacklichen Frische-Kick!

  • 600 gr grüner Spargel
  • Salz
  • 100 gr Erbsen
  • 60 Gramm Schalotten
  • 5 Stiele Minze
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 El Zitronensaft
  • Olivenöl
  • 180 gr Risottoreis
  • optional: 150 ml Weißwein
  • 60 g Pinienkerne

Grünen Spargel abspülen und holzige Enden abschneiden. Spargelstangen 3 – 4 Minuten in 1 Liter kochendem Salzwasser garen, herausnehmen und kalt abspülen. Das Kochwasser aufbewahren.
Spargel schräg in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Erbsen in kochendem Salzwasser etwa 1 Minute vorkochen, in einem Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen. Schalotten schälen und fein würfeln. Minze abspülen, trocknen, Blätter abzupfen und sehr fein hacken. Mit dem Olivenöl und Zitronensaft mischen.
Spargelwasser aufkochen. Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Reis dazugeben und unter Rühren kurz glasig dünsten. Mit einer Suppenkelle Spargelwasser (alternativ mit Wein) ablöschen und bei starker Hitze unter Rühren einkochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Weiter jeweils eine Kelle kochendes Spargelwasser zum Reis gießen und bei kleiner Hitze unter Rühren immer wieder einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde, immer wieder etwas Spargelwasser dazugeben, bis der Reis bissfest gegart ist.
Parallel Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten.
Etwa 2 Minuten vor Garzeitende Erbsen, Spargelstücke, Pininekerne und 2 El Minzöl unter das Risotto heben.
Risotto auf vorgewärmte Teller geben, mit dem restlichen Minzöl beträufeln und servieren.

Der Frühling im Holz-Element

Montag, 25. April 2016 0 KOMMENTARE

Auch wenn wir uns momentan frühlingshaftere, also wärmere, Temperaturen wünschen, so ist das wechselhafte Wetter nicht untypisch für den Monat April – April, April, der macht was er will! Und dazu gehört wechselhaftes Wetter, mit Sonne, Regen und ja, machmal auch Schnee und Hagel. Auch wenn sich das also gerade wieder eher nach Winter als nach Frühling anfühlt, so sind wir schon mitten drin im Holz-Element, das den Übergang von Winter (Wasser-Element) zu Sommer (Feuer-Element) darstellt. Mehr zu dieser spannenden Jahreszeit erfahrt ihr hier, in meinem Artikel über das Holz-Element auf EVIDERO.de. Ich wünsche euch viel Freude beim Nachlesen und Nachkochen – denn natürlich ist auch wieder ein Vorschlag für ein 3-Gang-Menü dabei :-)

Grüner Spargelsalat mit schwarzem Reis und Pistazienkrokant

Freitag, 22. April 2016 1 KOMMENTARE

IMG_1420Endlich ist die Spargel-Saison eröffnet! Und auch wenn sich der Frühling noch ein wenig sprunghaft zeigt, so gibt es jetzt schon wunderbare Spargel-Gerichte als Übergang vom
Wasser- zum Holz-Element. Zum Beispiel dieser Salat aus schwarzem Reis und grünem Spargel in Kombination mit feurigen Chilis, süßlichen Rosinen und der frischen Säure von Zitrone. So wird dann ein 5-Elemente-Gericht draus, das auch Gästen schmeckt. Dazu vielleicht noch ein Gläschen trockener Weißwein und fertig ist ein wunderbar leichtes Frühlingsgericht – egal, was die Temperaturen da draußen machen.

  • 250 g schwarzer Reis
  • 50 g geschälte Pistazien
  • 2 El Reismalz
  • 1 Prise Cayenne Pfeffer
  • 1 Prise Salz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 rote Chilischoten
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 2 Bund grüner Spargel
  • 3 El Rosinen
  • 120 ml Olivenöl
  • 1 Gurke
  • 1 Bund Minze
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1-2 El Agavendicksaft

Reis nach Packungsanweisung kochen.
In einer Pfanne Pistazien anrösten und mit Reismalz karamellisieren. Salz und Cayenne Pfeffer darüber streuen. Sobald das Reismalz Fäden zieht, den Pistazienkrokant auf eine Lage Backpapier verteilen und auskühlen lassen.
Knoblauch abziehen und fein hacken; Chilis entkernen und fein hacken; Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden; Spargel waschen und holzige Enden abschneiden. Stangen in Stücke schneiden und Spargelspitzen beiseite legen. Rosinen in etwas Wasser einweichen und Gurke in Viertel schneiden.
2 El Öl in einer Pfanne erhitzen, Spargelstücke darin unter Rühren anbraten. Spargelspitzen, Knoblauch, Chilis und Lauchzwiebeln dazu geben und kurz anbräunen.
Minze und Koriander grob hacken.
Zitrone auspressen und Schale von einer Zitronenhälften abreiben. Saft mit restlichem Öl und Agavendicksaft zu einem Dressing verrühren und alle Salatzutaten miteinander vermischen. Krokant in Stücke brechen und auf Salat verteilen.

Sonnengrüße

Donnerstag, 14. April 2016 0 KOMMENTARE

IMG_0451

Ich sende euch viele Sonnengrüße von Mallorca! Ich verbringe hier eine großartige Woche mit Inge Schöps bei unserem Yoga-Retreat, das wir in der wunderschönen Finca Amapola geben. Die Yoga-Gruppe ist so fröhlich und motiviert, dass es ein Geschenk ist, sie jeden Tag unterrichten zu dürfen, das Wetter zeigt sich von einer ungetrübt sonnigen Seite und die Gastfreundschaft von Nicole und Jörg ist unübertroffen. Seid doch im Herbst oder im nächsten Frühjahr mit dabei! Ich würde mich freuen!

Kinderleichter Möhrenkuchen mit Kokos-Nuss-Frosting

Samstag, 26. März 2016 577 KOMMENTARE

Bildschirmfoto 2016-03-26 um 15.59.11

Ich bin ja keine große Bäckerin. Ich glaube es liegt daran, dass man sich beim Backen immer so genau an die Zutaten und Mengen halten muss, wenn man denn dann möchte, dass es auch was wird – das stört mich, improvisiere ich doch so gerne und überfliege Rezepte auch eher, als dass ich sie wirklich lese. Nun backt aber aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen mein kleiner Sohn sehr gerne und es ist einfach zu niedlich, wie er eifrig Zutaten vermischt, Teig anrührt und sich über das Auslecken von Teigschüsseln freut. Also habe ich ihm zu Ostern einen Möhrenkuchen versprochen, worüber er jedes Mal kichern musste – die Vorstellung von Möhren in einem Kuchen fand er einfach zu lustig. Schließlich hatte ich ein kinderleichtes Rezept gefunden, das auch für untalentierte Mamas geeignet ist und habe mit dazu aber noch einen besonderen Clou überlegt: ein veganes Frosting aus Nüssen und Cashews! In das könnte ich mich reinsetzen, so lecker ist das! Und meinem Sohn habe ich nun bereits mehrfach versichert, dass man Möhrenkuchen auch noch nach Ostern backen und essen darf. Darauf hat nämlich nun selbst die Mama Lust :-)

Für den Kuchen:

  • 400 g Karotten
  • 1 Bio-Zitrone
  • 200 g Rohrzucker
  • 200 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Tl Zimt
  • 1 Pckg. Backpulver
  • 400 g Mehl
  • 1 Tl Vanille
  • 1 Prise Salz
  • Fett für die Form

Für das Frosting:

  • 60 g Macadamia Nüsse
  • 70 g Cashews
  • 60 ml Mandeldrink
  • 60 ml Ahornsirup
  • 2 El Kokosöl
  • 1 Tl Vanille
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 1/2 Tl Salz
  • Kokos-Chips

Nüsse und Cashews mindestens 3-4 Stunden, am besten über Nacht, in Wasser einweichen.
Einweichwasser wegschütten und mit restlichen Zutaten zu einer feinen, cremigen Masse pürieren. In den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Für den Kuchen Karotten schälen und fein raspeln. Mit den restlichen Zutaten vermischen und in eine gefettete Form füllen. Bei 180° Umluft (200° Ober- und Unterhitze) 40-50 Minuten
backen.
Nach Erkalten mit Frosting bestreichen.
Kokos-Chips in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und über das Frosting streuen.

Avocado-Schokocreme mit Kakao-Nibs

Montag, 21. März 2016 1 KOMMENTARE

IMG_1334Nun wollte ich euch diese Woche ein erstes Rezept im Holz-Element kredenzen, und dann das: nach den sonnigen Tagen der letzten Wochen wieder ein gefühlter Wintereinbruch! Aber da hilft kein Jammern, sondern nur Umdisponieren, bzw. ein kleiner Brückenschlag vom Wasser- zum Holz-Element. Mit dieser wunderbaren Schokocreme, die ich gerade genüsslich löffele, während ich diesen Post verfasse. Sie ist im Handumdrehen fertig und einzige Voraussetzung für ihr Gelingen ist eine richtig reife Avocado. Wie ihr bestimmt schon wisst, sind Avocados sehr gesund, weil sie voller Vitamine und wertvoller Fettsäuren stecken, und somit finde ich es einfach genial, ein solches Superfood* für eine Süßspeise zu verwenden, die dadurch ohne Reue oder gar schlechtem Gewissen vernascht werden darf. Zusätzlicher Clou: die Kakao-Nibs, klein gehackte und fermentierte Kakaobohnen, die viele Mineralstoffe enthalten und somit auch zu den Superfoods zählen. So lassen sich dann auch nochmal ein paar kalte Tage Mitte März supergut aushalten :-)

  • 1 große reife Avocado
  • 3 El Kakao- oder Carobpulver
  • 3 El Mandeldrink
  • 2 El Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Tl gemahlener Zimt
  • 1 El gehackte Pistazien
  • 2 Tl Kakao-Nibs

Avocado halbieren, den Kern entfernen und Fruchtfleisch herauslöffeln. Mit Kakao oder Carob, Mandeldrink, Agavendicksaft, Salz und Zimt zu einer feinen Creme pürieren.
In kleine Schälchen anrichten und eventuell bis zum Servieren kalt stellen. Dann mit Pistazien und Kakao-Nibs bestreuen.

* Als “Superfood” bezeichnen wir natürliche, nicht industriell hergestellte Lebensmittel, die
einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien haben. Aufgrund ihrer
hohen Nährstoffdichte wirken sie sich positiv auf die Gesundheit aus.