Brokkoli-Antipasti

Donnerstag, 2. März 2017 1 KOMMENTARE

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Auch wenn es sich da draußen gerade noch nicht so anfühlt, aber nach dem Kalender der
traditionell chinesischen Lehre befinden wir uns nun schon im Frühling, das dem Holz Element zugeordnet wird. Für unsere Ernährung bedeutet das nun viel kurzgekochtes oder blanchiertes grünes Gemüse auf dem Teller (so wie es sich auch bald in der Natur zeigen wird), wie zum
Beispiel Mangold, Spinat, Spitzkohl und, meinem Lieblingsvertreter, Brokkoli. Ungelogen, ich könnte kurzgekochten Brokkoli jeden Tag essen! Wem das nicht so gehen sollte, der kann aus dieser einfachen Beilage mit nur ein paar zusätzlichen Zutaten eine italienisch inspirierte Antipasti zubereiten. Die im übrigen auch mit den oben genannten Vertretern ebenso schmeckt. Gut so, denn schließlich stehen wir ja auch erst am Anfang dieser Jahreszeit :-)

Als Beilage für 2 Personen:

  • 200g Brokkoli
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 4 sonnengetrocknete Tomaten in Öl
  • 25g Pinienkerne
  • 1 El Olivenöl

Brokkoli in Röschen (gern mit Stielansätzen) schneiden. Etwas 1-2 Fingerbreit Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Salzen und Brokkoli dazu geben. Mit geschlossenem Deckel 4 Minuten kochen. Brokkoli abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Knoblauch abziehen und in dünne Scheiben schneiden.
Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und beiseite stellen.
Öl in die Pfanne geben und erhitzen. Knoblauch darin sanft anbraten, dann Tomaten und Brokkoli dazu geben und ca. 1-2 Minuten darin schwenken.
Mit Pinienkernen bestreuen und noch warm servieren.

 

Frühlingshafte Pasta

Freitag, 17. Februar 2017 0 KOMMENTARE

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Obwohl es erst Februar ist, war der Frühling diese Woche schon zum Greifen nah – die Sonne schien, der Himmel strahlte, die Vöglein zwitscherten und die Temperaturen stiegen merklich. Und tatsächlich – obwohl es nach westlichem Kalender erst am 21. März Frühling wird – befinden wir uns nach traditionell chinesischer Lehre bereits im Übergang vom Wasser-Element, das den Winter repräsentiert, zum Holz-Element, stellvertretend für den Frühling. Dieser Übergang gibt uns Zeit unseren Lebensstil, unsere Ernährung und auch unseren Mindset auf die neue Jahreszeit anzupassen. Gefühlt wird jetzt schon vieles leichter: die Kleidung, die Tage, die Laune und auch unser Appetit. Jetzt steigt die Lust auf eine frische, leichte Kost, die mit sauren Akzenten Lust auf Bewegung macht und uns mit frischen Kräutern, Sprossen und Keimen neue
Lebenskraft schenkt. Aber Vorsicht: Noch braucht unser Körper Wärme über die Nahrung, die noch nicht ausreichend im äußeren Klima vorhanden ist. Daher ist die unterstützende Kochtechnik im Holz-Element das Blanchieren (sowie auch das kurze Kochen) und nicht die Rohkost!
Für meinen Geschmack passt dieses Pasta-Gericht prima in diesen Übergang – der Kohl samt seiner dunklen Farbe erinnert an Winter, während Zitrone und das frische Grün von Brokkoli, Romanesco und Basilikum Leichtigkeit schenken. Chili bringt in Anspielung auf den Sommer ein bisschen Feuer ins Spiel und die Pasta – naja, die macht das Ganze zu einem richtigen „Lecker“  :-)

Für 2-4 Portionen:

  • 125 g Pasta (z.B. Linguine oder Spaghetti)
  • 2 El Rapskernöl
  • 1/2 Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 g Gemüse (Brokkoli, Grünkohl, Romanesco)
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 kleine getrocknete rote Chilischote
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 El Olivenöl
  • 4 El Pinienkerne
  • Frisches Basilikum

Das Gemüse vorbereiten: Zwiebel schälen und in dünne Halbringe schneiden, Knoblauch abziehen und mit der flachen Seite eines Messers grob zerdrücken (so erhält das Gericht ein wunderbares Knoblauch-Aroma, die Zehen selber können aber später gut “aussortiert” werden und müssen nicht mitgegessen werden), Kohl in sehr dünne Scheiben oder Streifen schneiden.
Pasta nach Packungsanweisung kochen, abgießen und in einem geschlossenem Topf warm halten.
Während dessen Rapskernöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelringe und Knoblauch dazu geben und ca. 2 Minuten unter Rühren dünsten, bis Zwiebeln glasig sind.
Das gesamte Gemüse dazu geben und einige Minuten ohne Rühren einkochen lassen, bis es sich langsam in der Pfanne absenkt. Das Gemüse wenden und 3 El heißes Pastawasser mit Salz hinzugeben. Ca. 5 Minuten weiter einkochen lassen, bis das Gemüse eine appetitlich-saftig-grüne Farbe angenommen hat. Dabei ab und an ein wenig rühren.
Während dessen Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl auf mittlerer Hitze goldbraun rösten. Zitrone heiß abspülen, trocknen und Schale fein abreiben. Basilikum waschen, trocken schütteln  und in feine Streifen schneiden.
Pasta in das Gemüse einrühren. Olivenöl und Chiliflocken unter das Pastagemüse vermischen.
Mit Pininekernen, Zitronenabrieb und Basilikum bestreuen und servieren.

Zitronen-Ingwer-Wasser

Freitag, 27. Januar 2017 1 KOMMENTARE

Body-Cleansing-Lemon-Ginger-Water

Die 3. Woche der Stoffwechselkur läuft und inzwischen hat sich die Ernährungsumstellung für alle Beteiligten gut eingespielt. Daher kommt heute einfach mal ein ganz simples Rezept für
einen super Start in den Tag – während der Kur, aber auch außerhalb! – mit diesem Detox
Zitronen-Ingwer-Wasser.
Wieso Detox? Weil es hilft, den Körper zu entgiften und zu alkalisieren, was den meisten von uns gut tut. Denn wenn wir übersäuert sind, können Giftstoffe nicht mehr richtig ausgeschieden und Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden. Deshalb ist es wichtig, für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu sorgen.
Der wichtigste Rat in diesem Zusammenhang ist natürlich, dass wir möglichst wenig säure-
bildende Lebensmittel und so viel wie möglich basische Lebensmittel essen, logisch. Und zu denen gehört auch die Zitrone. 
Obwohl wir sie für sauer halten könnten, ist die Zitrone in Wirklichkeit nämlich ausgezeichnet, um zur Alkalisierung unseres Körpers beizutragen. Das warme Wasser regt außerdem die Verdauung an und in Kombination mit Ingwer bekommt unser
Immunsystem auch noch einen schönen Boost. Besser kann man also kaum in den Tag starten :-)

  • 1 Liter stilles Wasser (im Idealfall gefiltert!)
  • 30 – 40 g frischer Ingwer
  • 1 Bio-Zitrone

Wasser aufkochen und abkühlen lassen, bis es lauwarm ist.
Ingwer schälen (die Haut einfach mit einem Teelöffel abkratzen, das geht tatsächlich am
einfachsten) und in dünne Scheiben schneiden.
Zitronen heiß abspülen, trocken reiben und in dünne Scheiben schneiden.
Ingwer- und Zitronenscheiben in eine Kanne geben und mit lauwarmen Wasser auffüllen.
Am besten ein Glas auf nüchternen Magen trinken, das restliche Wasser (lauwarm oder auf Zimmertemperatur) über den Vormittag/Tag verteilt.

Kurkuma-Kokos-Curry mit Tofu und Shiitake

Mittwoch, 18. Januar 2017 0 KOMMENTARE

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Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus…
Nun ist der Schnee bei uns im Bergischen zwar schon ein paar Tage alt, aber die Landschaft und Wälder liegen noch größtenteils in einer dicken weißen Schneeschicht, die heute besonders schön im Sonnenschein funkelt. Das hat mich zu diesem Curry inspiriert, der das Farbenspiel der Natur aufgreift – manchmal ist mir das ein Bedürfnis, noch über das Kochen im Einklang mit den Jahreszeiten hinaus, diese Verbindung zur Natur herzustellen… Klingt verrückt? Dann ignoriert das und erfreut euch einfach so an diesem herzhaften Eintopf, der bei den
kalten Temperaturen schön wärmt und nährt. Der tolle Kurkuma sorgt für eine leuchtende
Farbe, die auch ohne Sonnenschein die Laune hebt. Wie super gesund Kurkuma außerdem ist, habe ich schon in meinem Post zur Kurkuma Latte beschrieben, hier kommen nun noch Shii-
take Pilze hinzu, die alle 8 essentiellen Aminosäuren enthalten und zu den wirksamsten Heil-
pilzen der Traditionellen Chinesischen Medizin zählen. Also, lasst es euch schmecken und
genießt die schönen Seiten des Winters!

Für 4 Personen:

  • 2 Schalotten
  • 2 El Rapskernöl oder Kokosöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Tl Kurkuma
  • ¼ Tl Cayenne Pfeffer
  • 500 ml Gemüsefond oder Wasser
  • 450 ml Kokosmilch
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 120 g getrocknete Shiitake Pilze
  • 200 g Tofu
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Limette
  • 1 kräftige Prise Salz
  • Frischer Koriander, alternativ Petersilie

Shiitake Pilze ca. 10 Minuten in lauwarmen Wasser einweichen. Schalotten abziehen und fein würfeln.
Öl in einer Pfanne erhitzen und Schalotten darin anbraten. Knoblauchzehen pellen und dazu pressen. Gewürze unterrühren und ca. 2 Minuten mitbraten.
Gemüsefond und Kokosmilch angießen. Zitronengras am unteren Ende kreuzförmig einschneiden und dazu geben. Aufkochen und dann auf kleiner Flamme köcheln lassen.
Shiitake Pilze abgießen, Stängel abschneiden (sie sind meist zäh) und Pilze in Streifen schneiden.
Tofu in mundgerechte Würfel schneiden und zum Curry dazu geben.
Mit Deckel ca. 25 Minuten köcheln lassen.
Zitronengras entfernen.
Ingwer schälen, fein reiben und seinen Saft in den Curry pressen.
Limette auspressen, Koriander waschen und grob hacken. Curry mit 1 El Limtetensaft und Salz abschmecken.
Mit Koriander bestreuen und servieren. Schmeckt solo aber auch zu Reis.

Rote Bete-Linsensuppe mit Granatapfel

Mittwoch, 11. Januar 2017 0 KOMMENTARE

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Ihr Lieben, ich wünsche euch allen ein frohes und gesundes 2017!

Wie gut, dass das neue Jahr direkt an die Feiertage anschließt – ein ziemlich geniales Timing, wie ich finde ;-) Schließlich haben die meisten von uns doch zu viel gegessen, zu viel getrunken und uns zu wenig bewegt, so dass es jetzt leicht fällt, uns nicht nur eine gesündere und gemä-
ssigtere Ernährung für das neue Jahr vorzunehmen, sondern auch direkt umzusetzen. Wie ich bereits in meinem letzten Post berichtet habe, betreue ich zur Zeit einige Menschen in der Stoffwechselkur, manche machen Darmreinigungen und andere stellen gerade ihre Ernährung um. Ich verzichte zum Beispiel wieder ganz konsequent auf Weizen, Milchprodukte und Zucker – was ich eigentlich sowieso tue, mir aber jedes Jahr in der Adventszeit ein wenig abhanden kommt… Also, zurück auf Los und los geht’s ins neue Jahr mit gesunden, ausgewogenen und gleichzeitig entgiftenden Gerichten, die ich nun in den kommenden Wochen auf wöchentlicher Basis mit euch teilen werde. Es ist also noch nicht zu spät, sich für eine Kur oder eine Ernährungsumstellung zu entscheiden und ich verspreche euch: Es wird niemand verhungern ;-) 

Den Start macht diese Rote Beete-Linsensuppe*, die einfach super schmeckt, wunderbar wärmt und schön sättigend ist. Und obendrein beschert sie uns auch noch eine stimmungsaufhellende Farbe – was man im Januar ja gut gebrauchen kann!

*Rote Beete steckt voller Vitamine und Mineralien, die uns stärken und gleichzeitig entgiften und reinigen. Linsen unterstützen unser Wasser-Element und liefern uns wertvolles Eiweiß und Granatapfel bringen neben der optischen Freude auch noch eine Extraportion Antioxidantien mit.

Für 4 Personen:

  • 2 Schalotten
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • 4 Rote Bete Knollen
  • 1 Esslöffel Rapskernöl**
  • 200 g Belugalinsen
  • 1 Liter Gemüsefond
  • 1/2 Tl Salz
  • 2 Tl Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1 Zitrone
  • Frische Kräuter (Dill, Petersilie oder Koriander)
  • Kaltgepresstes Olivenöl**
  • Granatapfelkerne

Schalotten und Knoblauch fein hacken.
Rote Bete schälen und auf der Küchenreibe grob reiben (am besten mit Küchenhandschuhen arbeiten!).
Öl in einem Topf auf mittlerer Hitze erhitzen. Schalotten ca. 2-3 Minuten glasig dünsten, dann Knoblauch dazu geben und weitere 2 Minuten anbraten bis es duftet.
Gemüsefond, Linsen, Rote Bete (bis auf 4 El), Salz und Cumin dazu geben.
Kurz aufkochen und dann mit geschlossenem Deckel auf kleiner Hitze ca. 35 Minuten köcheln lassen.
Zitrone auspressen und Saft zur Suppe geben.
Frische Kräuter auf die Suppe streuen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Restliche Rote Bete und Granatapfelkerne auf die Suppe geben und servieren.

** Stoffwechselkurende lassen bitte das Öl weg und dünsten Schalotten und Knoblauch in etwas Gemüsefond an.

Fröhliche Weihnachten und einen guten Start in das Neue Jahr!

Freitag, 23. Dezember 2016 0 KOMMENTARE

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Ihr Lieben,

ich wünsche euch schon heute ein wunderschönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein glückliches, gesundes 2017!
Für einen guten Start in das neue Jahr biete ich ab Anfang Januar eine Stoffwechselkur an – ein Reinigungs- und Entschlackungsprozess, der gerade nach den Feiertagen leicht fällt und gut tut. Wer daran interessiert ist, kann sich am 27.12. um 10h in eine Telko einwählen, bei der ich ausführliche Infos dazu gebe und Fragen beantworte. Bei Interesse schickt mir bitte eine kurze Email, damit ich euch die Einwahldaten mitteilen kann.

Herzliche Grüße,
von eurer Sabine

Mandel-Kakao-Energiebällchen

Mittwoch, 21. Dezember 2016 0 KOMMENTARE

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Es ist soweit – der Countdown bis Heiligabend läuft und obwohl ich bislang dachte, dass ich
alles im Blick und im Griff habe (wie jedes Jahr), fallen mir nun plötzlich noch gefühlte 100.000 Sachen ein, die noch eingekauft und erledigt werden müssen – wie jedes Jahr. Schon seit Montag hetze ich durch die Woche, verbringe viel zu viel Zeit im Auto zwischen Lohmar, Köln und Kita, stehe in Staus und Warteschlangen, versuche nochmal alle lieben Menschen in meinem Leben zu sehen oder zu sprechen und auch bei den Last-Minute-Geschenken kreativ zu sein. Wen wundert es da, dass (abgesehen von meinem allmorgendlichen und unantastbaren Frühstücks-Porridge) regelmäßige Mahlzeiten hinten runter fallen…
Bis zum Fest halten mich also diese wunderbaren Energiebällchen über Wasser – sie wirken Wunder, um mich zwischendurch zu stärken, zu sättigen und zu beruhigen. Die Süße der
Datteln entspannt und harmonisiert Körper und Geist, der Kakao fördert die Konzentration und der Rest liefert viel Gesundes, um auf den Beinen zu bleiben.

Für ca. 22 Bällchen:

  • 300 g Mandeln
  • 200 g Medjool-Datteln*
  • 1 El Kokosöl
  • 3 El veganes Kakaopulver
  • 1 El Hanf Pulver
  • 1 El Chia-Samen

Mandeln in den Blitzhacker geben und ca. 30 Sekunden zerkleinern lassen.
Datteln entsteinen und zusammen mit den restlichen Zutaten hinzugeben und erneut zerkleinern, bis eine schön klebrige Masse entstanden ist.
Die Masse zu Bällchen formen und fertig!
Ich mache übrigens meist die doppelte Menge, da sie sich ewig im Kühlschrank halten. Theoretisch ;-)

* Ich verwende am liebsten Medjool-Datteln, weil sie schön saftig sind und dazu beitragen, dass die Masse gut zusammenhält. „Normale“, trockene Datteln funktionieren nicht so gut und führen oft dazu, dass die Bällchen auseinander fallen.

Das Rezept könnt ihr übrigens als Grundlage für viele Variationen betrachten. Es gibt nämlich so viele Optionen, zum Beispiel:

  • die fertigen Bällchen in Kokosflocken oder gehackten Pistazien rollen für eine weihnachtliche Optik (macht ein sehr kreatives Last-Minute-Geschenk ;-) )
  • für eine nussfreie Variante einfach Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne verwenden.
  • anstatt Datteln andere Trockenfrüchte verwenden. Dann gegebenenfalls mehrere Esslöffel Wasser hinzufügen, damit die Masse gut klebt.
  • füge noch nach Geschmack Gewürze wie Zimt, Vanille oder Kardamom hinzu.

Mandel-Zimtsterne

Dienstag, 13. Dezember 2016 0 KOMMENTARE

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Zurück aus dem Urlaub auf Fuerteventura fühlt es sich dieses Jahr so an, als ob man mich
direkt vom Sommer in die Adventszeit katapultiert hätte. Das Haus habe ich innerhalb von
einem Tag weihnachtlich dekoriert, Adventskalender und -kranz habe ich auch noch gerade so pünktlich in den Stand gebracht, ich höre konsequent nur noch Weihnachtsmusik im Auto und natürlich war ich auch schon auf dem Weihnachtsmarkt… Trotzdem, so richtig wollte sich die Weihnachtsstimmung nicht einstellen. Bis gestern! Der Duft von Weihnachtsplätzchen hat’s endlich gebracht :-)

Tatsächlich war es eine relativ spontane Aktion (ich hatte nicht extra dafür eingekauft), also mussten es Plätzchen mit vorhandenen Zutaten werden und natürlich wollte Leon helfen, also mussten es Ausstecher sein. Raus kamen dann diese veganen, glutenfreien und superleckeren Zimtsterne, aus einer Handvoll an Zutaten, ganz einfach und schnell gemacht. Die müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Ich habe dafür den üblichen Zutatentausch veranstaltet: Kokosblütenzucker und Reismalz statt weißem Haushaltszucker, Chiasamen statt Eier und Puderxucker statt Puderzucker.
Kokosblütenzucker ist insofern besser als Haushaltszucker, weil er einen niedrigen glykämischen Index hat und den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt. Außerdem enthält er einen gewissen Anteil an Mineralstoffen (Eisen, Magnesium, Zink), die weißer Zucker nicht enthält.
Reismalz besteht hauptsächlich aus Glucose, Maltose und Mehrfachzuckern, enthält jedoch keine Fructose, weswegen dieser Zuckerersatz auch besonders gut für Menschen mit Fructose-
inoleranz geeignet ist.
Puderxucker wird aus Erythrit hergestellt, das in reifen Früchten, manchem Käse und Wein vorkommt und sich sehr gut für Diabetiker und kalorienbewusst lebende Menschen eignet, da er absolut kalorienfrei ist. Er hat zwar „nur“ 70% der Süßkraft von Haushaltszucker, was jedoch durch eine höhere Dosierung ausgeglichen werden kann.
So viel zum Zuckerersatz ;-) Und jetzt zum Rezept:

Für ca. 30 Kekse:

  • 1 El gemahlene Chiasamen
  • 3 El kaltes Wasser
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Kokosblütenzucker
  • 3 Tl Zimt
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 2 El Reismalz
  • Puderxucker zum Bestäuben

Chiasamen und Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und eindicken lassen.
Mandeln, Kokosblütenzucker, Zimt, Vanille und Salz miteinander vermischen.
Chia-Mix und Reismalz einrühren, bis ein klebriger Teig entsteht. Falls der Teig zu krümelig sein sollte, einfach noch einen Teelöffel kaltes Wasser dazu geben.
Ofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen.
Teig auf ca. 5 mm ausrollen (das geht am besten zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie) und ca. 30 Sterne ausstechen – je nach dem, wie viel zwischendurch genascht wird ;-)
Sterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12-13 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Die Kekse etwas abkühlen lassen und noch warm mit Puderxucker bestreuen. Mmmmmhhh…

Süßkartoffelchips mit Orange und Thymian

Donnerstag, 17. November 2016 0 KOMMENTARE

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Am Samstag ist es soweit – ich schlage dem nass-grauen November ein Schnippchen und fliege für 10 Tage nach Fuerteventura in die Sonne! JUCHUUU!
Und wenn eine eine Reise tut… räumt sie vorher noch den Kühlschrank leer bzw. futtert noch schnell alles auf, was keine 10 Tage lang mehr hält. Wie zum Beispiel die 2 Süßkartoffeln, aus denen letzte Woche eigentlich eine Suppe werden sollte, und die dann aber irgendwie in Vergessenheit geraten sind. Und da ich euch noch gerne einen letzten Post zum Metall-Element bescheren wollte, bevor wir uns nach meiner Rückkehr im Dezember dann schon ins Wasser-Element bewegen, lagen Süßkartoffelchips quasi auf der Hand. Mit Orange (weil die auch weg mussten) und Thymian (das letzte, noch lebende Kraut in meinem Gemüsehochbeet). Ihr merkt schon, bei mir kommt nix um ;-) Und die Kombination ist wirklich super!

Für Gemüsechips kann aber praktisch jedes Gemüse verwendet werden: Kartoffeln (neue
Ernte muss man nicht schälen), Karotten oder Pastinaken ebenso gut wie Sellerie, Kohlrabi, Kürbis oder Zucchini. Bei den Gewürzen kann man ruhig mutig sein und sich einfach mal quer durch den Kräuterbeet (insofern eben noch vorhanden) oder das Gewürzregal würzen. Das Prinzip ist dann immer gleich: Das gewählte Gemüse unter fließendem Wasser reinigen, wenn nötig schälen. Anschließend mit einem Gemüsehobel oder per Hand in dünne Scheiben schneiden. Mit Öl und Gewürzen mischen und ab damit in den Backofen. Im Gegensatz zu handelsüblichen Kartoffelchips werden diese Gemüsechips nämlich nicht frittiert, sondern im Ofen gebacken, weshalb sie auch mit weitaus weniger Fett auskommen. Und weshalb man sie mit gutem Gewissen auffuttern darf – auch ohne Urlaub vor der Tür :-)

  • 2 Süßkartoffeln
  • 4 El Olivenöl
  • 2 Tl Orangenabrieb
  • 1/2 Tl Salz
  • 2 Tl frischer Thymian

Backofen auf 170° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Süßkartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. In eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten vermischen.
1 Backblech mit Backpapier auslegen und die Süßkartoffelchips lose darauf verteilen, sie sollten nicht überlappen (eventuell müsst ihr in 2 Chargen backen ). Auf der mittleren Schiene ca. 40-50 Minuten backen, je nach Größe der Chips. Am besten öfters mal nachsehen – zwischen knusprig und verbrannt liegen oft nur wenige Minuten.

Mohn-Mandelporridge mit Kardamom und Kaki-Kompott

Freitag, 4. November 2016 1 KOMMENTARE

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Kennt ihr Kakis? Habe ich gestern im Bioladen entdeckt und spontan gekauft, weil sie soooo schön süß und vanillig schmecken. Als ich früher noch viel Rohkost gegessen habe, gehörte die Kaki im Winter zu meinem „Standard-Obstteller“, denn sie ist reich an Vitamin A, Phosphor,
Magnesium und Calcium und weist einen hohen Glucose-Gehalt auf, weshalb sie viel Energie liefert. Ideal also zum Frühstück! Nur bitte nicht mehr roh, denn das ist mir zu kalt. Also gab’s heute Morgen ein schnelles Kaki-Kompott zu meinem momentanen Lieblings-Porridge mit Mohn, Mandel und Kardamom. Mmmmmmh… Also, wenn du Kakis auch nur annähernd so
lecker findest wie ich, dann wirst du dieses Rezept lieben!

Für 2 Personen:

  • 1 reife Kaki
  • 50 ml Apfelsaft

Kaki waschen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Saft in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen. Hitze reduzieren und mit geschlossenem Topfdeckel ca. 15-20
Minuten einköcheln lassen. Sollte die Kaki nicht saftig genug sein, etwas Flüssigkeit hinzugeben.

  • 1/2 Banane
  • 60 g Haferflocken (Zartblatt)
  • 1/2 Tl Mohn
  • 1/4 Tl Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 180 ml Mandeldrink (oder ein anderer pflanzlicher Drink)
  • 180 ml Wasser
  • 1 El weißes Mandelmus

Banane grob hacken und zusammen mit Flocken, Mohn, Kardamom und Salz in einen Topf (ohne Öl!) geben und unter Rühren anrösten, bis Flocken und Gewürze duften. Dabei aufpassen, dass nichts anbrennt. Mit Drink und Wasser ablöschen und kurz aufkochen. Hitze reduzieren, Mandelmus einrühren und Porridge ca. 5-7 Minuten (ohne Deckel) einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde und die Banane sich weitestgehend aufgelöst hat. Dabei immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt.

Heißes Porridge zusammen mit dem Kompott servieren. Wer möchte, kann alles noch mit
etwas Mohn oder auch Chiasamen toppen.