Süßer Kürbis-Trifle

Mittwoch, 14. September 2016 0 KOMMENTARE

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Auch wenn es sich zur Zeit noch mit Temperaturen über 30 Grad wie Hochsommer anfühlt, sind wir bereits im Spätsommer mit Übergang zum Herbst – die Tage werden kürzer, die Nächte kühler. In der chinesischen Ernährungslehre steht das Erd-Element für diese Übergangszeit von Sommer zu Herbst, in der wir dem Körper jetzt schon mehr Wärme und Energie über die Nahrung zuführen und uns somit auch auf die kühlere Jahreszeit des Herbstes vorbereiten.
Das Erd-Element steht auch für unsere körperliche Mitte, für unsere Ernährung und Verdauung – die zugehörigen Organe sind Milz/Bauchspeicheldrüse und Magen, deren Hauptaufgabe darin besteht, Energie (Qi) aus der Nahrung zu gewinnen und es dem Körper zur Verfügung zu stellen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Milz in ihrer Funktion zu unterstützen, vor allem mit gekochten, naturbelassenen Speisen, denn am besten funktioniert die Verdauung, wenn die Nahrung bereits körperwarm aufgenommen wird.

Der süße Geschmack wirkt auch unterstützend auf Milz und Magen, entspannt außerdem den Körper, nährt und liefert die notwenige Energie, damit wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren können. Daher steht in der chinesischen Ernährungslehre der süße Geschmack im Vordergrund jeder Mahlzeit: 80% der Nahrung eines Erwachsenen sollte süß schmecken und beim Kind sogar 90%! Damit ist natürlich nicht Zucker, Honig oder Schokolade gemeint. Es geht um den natürlichen süßen Geschmack, den viele Grundnahrungsmittel haben: die verschiedenen Getreidesorten, viele Gemüse- und Obstsorten, allen voran die mit einer runden Form und/oder einer orangen Farbe, wie zum Beispiel der Kürbis, sowie hochwertige Fette und Öle, Nüsse, Samen und Hülsenfrüchte. Und auch die Kochtechnik des Langkochens unterstützt diesen süßen Geschmack.

Eine lange Einleitung, ich weiß, aber da der süße Geschmack in unserer Gesellschaft so dermaßen in Verruf geraten ist, liegt mir dieses Plädoyer sehr am Herzen :-)

Und nun zum Rezept, das auf wunderbare Weise all diese Aspekte des Erd-Elements in sich vereint, und außerdem noch eine etwas andere Zubereitungsart für Kürbis darstellt - nämlich als süßes Dessert, das auch bei Gästen was hermacht.

Für 4 Personen:

  • 350 g Hokkaido Kürbis
  • 75 g vegane Vollkornkekse
  • 150 g veganer Quark (Provamel)
  • 4-5 El Reismalz
  • ½ Tl Zimt
  • 2 Msp. Gemahlener Ingwer
  • 100 ml Sojacuisine
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Vanille
  • optional: Agavendicksaft

Kürbis in große Stücke schneiden. Mit wenig Wasser im Topf ca. 35 Minuten gar köcheln.
Inzwischen Quark und Reismalz cremig verrühren und kalt stellen (damit der Quark wieder
fester wird) und Kekse fein zerkrümmeln.
Sojacuisine mit Zitrone und Vanille steif schlagen, gegebenenfalls mit Agavendicksaft süßen, und ebenfalls kalt stellen.
Nach der Garzeit Kürbiswasser abgießen und Kürbis mit Kartoffelstampfer fein zerdrücken. Vollständig abkühlen lassen.
Quark mit Kürbispüree, Zimt und Ingwer verrühren.
Keksbrösel auf 4 Dessertgläser verteilen, dabei 2 Tl zurückbehalten.
Kürbismasse auf Gläser verteilen und mit Sahnehaube abschließen. Je nach Form/Größe der Gläser kann mehrmals geschichtet werden (s. Foto).
Mit restlichen Keksbrösel bestreuen.

5style-Lieblings-Curry

Montag, 22. August 2016 0 KOMMENTARE

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Wie manche von euch wissen, habe ich meine Kindheit in Afrika verbracht und bin mit den
Düften und Geschmäckern der afrikanischen und indischen Küche groß geworden. Für mich sind daher zum Beispiel Curry-Gerichte unmittelbar mit einem Gefühl von Sonne und Wärme verbunden – und haben mich schon oft über so manchen grau-naßen Tag hinweg getröstet.
So auch dieses Curry, das mich schon seit vielen Jahren begleitet und mein Lieblings-Curry ist. Es ist schnell gemacht, kinderleicht und schmeckt wirklich jedem. Und besser die Sonne auf dem Teller, als gar keine ;-)

  • 5 El Rapskernöl
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Tl Bockshornkleesamen
  • 1 Tl Currypulver
  • 1 kleine getrocknete Chilischote
  • 1 Handvoll getrocknete Curryblätter*
  • 400 g gemischtes Gemüse (z.B. Zucchini, Paprika, Süßkartoffeln)
  • 100 g frischer Spinat oder Mangold
  • 1 Dose Tomatenstücke (400 g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 Zitrone
  • Salz

 

Öl in einer Pfanne erhitzen.
Ingwer und Zwiebeln schälen und fein hacken.
Gemüse waschen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Ingwer, Zwiebeln, Bockshornkleesamen, zerbröselte Chilischote, Currypulver und -blätter im heißen Öl anbraten, bis die Gewürze duften. Gemüsestücke, bis auf Spinat oder Mangold, dazu geben und kurz mit anbraten.
Mit Tomaten und Kokosmilch aufgießen und aufkochen.
Einen Deckel auf die Pfanne legen, die Hitze reduzieren und Curry 35 Minuten köcheln lassen.
Während dessen Spinat oder Mangold waschen und trocknen. Den Strunk entfernen, die Blätter in Streifen schneiden und in das Curry einrühren. 1-2 Minuten mit köcheln lassen.
Mit Zitronensaft und Salz abschmecken.
Mit Reis servieren.

* Curryblätter bekommt ihr in indischen und asiatischen Feinkostläden. In der Regel sind sie getrocknet, aber in den Sommermonaten gibt es auch frische.

Möhren-Kokos-Suppe

Donnerstag, 4. August 2016 0 KOMMENTARE

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Nach den sintflutartigen Regenfällen der letzten Tagen ist es ja schon fast wie eine Befreiung, dass es heute endlich mal wieder trocken ist. Sommer fühlt sich aber trotzdem anders an, denn mit gerade mal 19-20 Grad, ist es für den Spätsommer recht kühl. Da kommt diese wunderbar, cremige und würzige Suppe gerade recht – sie wärmt mit einer Leichtigkeit, die Wetter und Jahreszeit gleichermaßen gerecht wird. Der süßliche Geschmack und die leuchtend-orange Farbe der Möhren unterstützen dabei das Erd-Element, das den Spätsommer repräsentiert. Und sollte es am Wochenende doch noch warm werden, so kann sie auch kalt serviert werden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt ;-)

Für 4 Personen:

  • 600 g Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 El Rapskernöl
  • 1,5 Tl gemahlener Koriandersamen
  • 1 kleine getrocknete Chilischote
  • 600 ml Gemüsefond
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2,5 El Zitronensaft
  • Salz

Möhren schälen und in große Stücke schneiden.
Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken.
Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln, Knoblauch, Koriandersamen und die zerbröselte Chilischote darin anbraten.
Möhren dazu geben, kurz unter Rühren mit anbraten und dann mit Fond und Kokosmilch aufgießen. Suppe aufkochen und dann mit geschlossenem Deckel 35 Minuten köcheln lassen, bis die Möhren gar sind.
Zitrone heiß abspülen, abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
Suppe pürieren und mit Zitronenabrieb und -saft aromatisieren.
Mit Salz abschmecken.

Sooni Kind dazu:
„Süppchen geht immer!“ bekomme ich häufig zu hören, wenn Menschen über Appetitmangel aufgrund des feucht-schwülen Wetters klagen. Durch das viele Schwitzen entsteht schnell ein Verlust an Säften, den Suppen hervorragend ausgleichen. Mit dem hohen Anteil an Kokosmilch bringt Sabines Rezept auch den Substanzverlust wieder ins Gleichgewicht. Mit Suppen können unsere Nieren – besser als mit Rohkost und Obst – im Sommer ihr Yin auffüllen.
Mit Knoblauch, Koriandersamen und Chilischote wird das Ganze schon ziemlich heiß; ein berühmt-berüchtigtes Mittel, um dem Schweiß mit dem Schweiß den Garaus zu machen, vergleichbar mit einem Saunagang im Sommer! Wer es nicht gar so heiß mag, sollte Chilischote und Knoblauch nicht anbraten oder durch Bärlauch ersetzen. Man könnte das Süppchen auch abkühlen lassen und den erfrischenden Effekt von Kokosmilch und Zitronensaft mehr zur Geltung kommen zu lassen.”

Sommerliches Tomatenrisotto

Donnerstag, 14. Juli 2016 0 KOMMENTARE

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Das Wetter macht mich fertig, ehrlich. Ein Tag brütend heiß, am nächsten Tag 10 Grad weniger, kalt und nass. Ich weiß nicht, wie viele Gerichte ich geplant und wieder verworfen hatte, weil mir der Wetterumschwung jedes Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht hat: selbstgemachtes Himbeereis bei 20 Grad und Nieselregen – nee, eher nicht. Tomatensuppe bei gefühlten 30 Grad im Schatten – nein, danke. Aber jetzt! Jetzt kommt DAS Rezept für diesen unbeständigen Sommer – ein Tomatenrisotto, das einfach immer geht! Wunderbar leicht an heißen Tagen und mit angenehm wärmender Wirkung für die kühleren. Der Clou: die Backofentomaten, die dem Risotto ein unvergleichliches Aroma bescheren. Zusammen mit knusprig-frittierten Kapern, gerösteten Pininenkernen und frischem Basilikum entsteht ein wunderbares Sommergericht, egal was das Wetter uns gerade beschert.

Für 2 Personen:

  • 2 kg Fleischtomaten
  • 2 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 El natives Olivenöl
  • 2 El Aceto balsamico
  • 150 g Risotto-Reis
  • 1 El vegane Butter
  • 1 Schuss Weißwein
  • Salz
  • natives Olivenöl
  • 20 Kapern
  • 20 g Pinienkerne
  • 1 Handvoll Basilikum

Knoblauch und eine Schalotte geschält und halbiert zusammen mit den Tomaten auf ein hohes Blech legen. Beim Backen geben die Tomaten Flüssigkeit ab, die später mit in das Risotto gegeben wird. Olivenöl und Balsamico über den Tomaten verteilen und großzügig mit Salz würzen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° 15 Minuten backen, danach abkühlen lassen. Tomatenschalen abziehen, den Strunk entfernen und die Tomaten in einem Topf grob zerkleinern. Den Sud vom Backblech (inkl. Knoblauch und Schalotten) dazu gießen.
Eine Schalotte fein hacken und mit der veganen Butter glasig dünsten. Reis dazu geben und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und nach und nach mit der “Tomatensuppe” auffüllen, dabei gelegentlich umrühren.
Für die frittierten Kapern etwas Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Kapern so lang darin frittieren, bis sie nicht mehr brodeln. Dann sind sie schön knusprig.
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten und Basilikumblätter hacken. Basilikum unter das Risotto heben und es mit Salz abschmecken. Mit Pinienkernen und Kapern garnieren.

Sommer-Müsli

Montag, 20. Juni 2016 0 KOMMENTARE

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Eigentlich gibt es bei uns jeden Morgen Porridge – eigentlich. Denn seit einiger Zeit kräht Leon morgens auch schonmal nach Müsli, das er in der Kita kennengelernt hat, und das für ihn eine spannende Abwechslung zum Brei darstellt. Weil es so schön knuspert. Es sei ihm gegönnt, allerdings nicht das fertig gekaufte Müsli, da ist mir einfach zuviel Zucker drin. Also machen wir unser Müsli jetzt selber und Leon hilft kräftig mit, alle Zutaten miteinander zu verrühren und auf dem Backblech zu verteilen. Zwischendurch darf genascht werden, was ihm einen Heidenspaß bereitet, und wenn es warm aus dem Ofen kommt, gibt es ein erstes Schüsselchen mit Mandeldrink, mmmmmmh :-)
(Im Übrigen auch ein ganz tolles Topping für Porridge – wem Müsli in diesem Sommer noch zu kalt ist)

Für ca. 1,3kg:

  • 280 g Haferflocken
  • 60 g Weizenkeime
  • 200 g Nüsse (nach Belieben), grob gehackt
  • 70 g Kokosraspel
  • 50 g ganzer Leinsamen
  • 130 g Sonnenblumenkerne
  • 130 g Kürbiskerne
  • 1/2 Tl Salz
  • 200 g Trockenfrüchte, grob gehackt
  • 125 ml Wasser
  • 3 El Reismalz

Backofen auf 225° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Alle Zutaten, bis auf die Trockenfrüchte, in einer Schüssel vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Blech geben.
Wasser und Reismalz verrühren, über das Müsli träufeln und zu einer bröseligen Mischung mit den Händen vermengen.
Das Müsli auf der unteren Schiene ca. 20 Minuten rösten und gelegentlich wenden, bis es trocken und goldbraun ist. Die Trockenfrüchte 5 Minuten vor Backzeitende dazu geben.

Sommerlicher Chia-Kokos-Pudding mit Beeren

Donnerstag, 9. Juni 2016 0 KOMMENTARE

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Chia-Samen sind inzwischen ja in aller Munde und die Welt braucht nun wirklich nicht noch ein weiteres Chia-Pudding-Rezept – ich weiß *seufz* ABER: Er ist nunmal sooo lecker, vor allem mit Kokos! Und sooo gesund, vor allem wenn noch frische und getrocknete Beeren hinzu kommen!
Chia-Samen haben einen beachtlichen Nährwert, liefern viele gesunde Ballaststoffe und wertvolle Omega3-Fettsäuren, die gerade bei einer veganen Ernährung wichtig sind. Mit Goji-
Beeren kommen jede Menge Antioxidantien, Vitamine und eine extra Portion natürliches Selen und Eisen hinzu. Und auch die getrockneten Maulbeeren liefern Antioxidantien, sowie viele wichtige Mineralstoffe – mit 100 g Maulbeeren wird z.B. der Tagesbedarf um das 8fache an Zink und Eisen gedeckt! Der Tagesbedarf an Kalium und Calcium wird gedeckt, sowie 50 % des Bedarfes an Magnesium. Wow!
Da kann man doch nicht nein sagen, oder?

Für 1 Powerfrühstück:

  • 125 ml Kokosmilch
  • 125 ml Mandeldrink (oder ein anderer Drink nach eurem Geschmack)
  • 3 EL Chia-Samen
  • 1 EL Kokosraspel
  • 1 Tl Goji-Beeren
  • 1 TL Agavendicksaft

Für das Topping:

  • 50 g frische Beeren (ich habe Erdbeeren und Nektarinen verwendet) oder anderes Saisonobst
  • 1 Tl Maulbeeren

Das schöne an diesem Rezept ist, dass man lediglich alle Zutaten für den Pudding vermengt und mind. 5-6 Stunden (bessser über Nacht) in den Kühlschrank stellt. Am nächsten Morgen kommen nur noch die Toppings hinzu und: fertig! ENJOY!

Frühlingseintopf mit Pistazien-Joghurt

Montag, 30. Mai 2016 0 KOMMENTARE

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Was für ein merkwürdiges Wetter uns dieser Frühling beschert! Während ich diese Zeilen schreibe, regnet es in Strömen und der Himmel ist so dunkel, als ob es Abend wäre… Auch wenn wir natürlich schon schöne (sogar auch heiße) Tage hatten und der Juni vor der Türe steht, so fühlt sich der Sommer doch noch recht weit entfernt an. Und weil das äußere Klima nunmal eine zentrale Rolle bei der 5-Elemente-Ernährung spielt, gibt es heute Mittag einen
Eintopf – zwar sehr grün und frühlingshaft, mit erfrischenden Elementen durch Zitrone und
Joghurt, aber dennoch auch einer guten Portion Wärme, die wir bei diesem Wetter noch gut
vertragen können.

Für den Joghurt:

  • 1/2 Zitrone
  • 100 g Sojajoghurt
  • 1 El Pistazien
  • 1 Tl Olivenöl

Für den Eintopf:

  • 4 Lauchzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Kohlrabi
  • 500 g Brokkoli
  • 100 g Zuckerschoten
  • 50 g Tk-Erbsen
  • Rapskernöl
  • 2 L Gemüsefond oder Wasser
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Salz

Für den Joghurt: Zitrone heiß abspülen, trocknen und Schale abreiben. Schale, Joghurt, Öl und Salz verrühren. Pistazien hacken und über den Joghurt streuen.
Für den Eintopf: Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden; Knoblauch schälen und fein hacken; Kohlrabi schälen und würfeln; Brokkoliröschen abschneiden und waschen; Zuckerschoten waschen und halbieren; TK-Erbsen enttauen lassen.
Öl in einem Topf erhitzen und Lauchzwiebeln samt Knoblauch und Kohlrabi darin andünsten (ca. 3 Minuten). Brühe und restliches Gemüse zugeben und 10 Minuten mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
Vom Herd nehmen, Couscous einrühren und 5 Minuten quellen lassen.
Inzwischen Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden.
Eintopf mit Salz abschmecken, mit Schnittlauch bestreuen und mit Pistazien-Joghurt servieren.

Frühlings-Glücksteller

Montag, 9. Mai 2016 0 KOMMENTARE

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Leute, was für ein wunderbares Wetterchen – ich hoffe ihr habt es in vollen Zügen ausgekostet am Wochenende! Für mich ist der eigene Garten das schönste Fleckchen Erde im Frühjahr und das einzige, was mich nach drinnen bewegen kann ist der Hunger ;-) Eigentlich muss es dann immer schnell in der Küche gehen, aber da ich nun schon seit Wochen auf sonniges Wetter warte, um euch endlich meinen Glücksteller im Holz-Element zu kredenzen, war ich ausnahmsweise sehr gerne in Küche – trotz Sonnenschein im Garten. Und es hat sich gelohnt! Erbsen-Kräuter-Falafel mit Couscous-Taboulé, Zitronen-Hummus und knackiger Fenchelsalat waren wirklich köstlich und haben draussen natürlich umso besser geschmeckt! Im übrigen lassen sich alle vier Sachen wunderbar vorbereiten und für ein Picnic mitnehmen – mein Plan für das anstehende Pfingstwochenende :-)

Erbsen-Kräuter-Falafel

  • 160 g blanchierte Erbsen
  • 2 Dosen Kichererbsen, abgespült+abgetropft
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 5 Stiele Minzblätter
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Tl gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Tl gemahlener Koriander
  • 2 El fein abgeriebene Zitronenschale
  • 1,5 Tl Backpulver
  • 50 g Mehl
  • Salz
  • 75 g Sesamkörner
  • Rapskernöl zum Braten und Frittieren

Alle Zutaten bis auf Sesam und Öl zu einer glatten Masse pürieren.
Sesam in einer Pfanne ohne Öl anrösten.
Falafelmasse in Esslöffelgroße Portionen  zu Kugel formen und im Besam wälzen.
In einer Pfanne 1 Fingerbreit Öl erhitzen. dIe Fallapfel portionsweise darin goldbraun braten (ca. 2-3 Minuten von allen Seiten). Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Couscous-Taboulé

  • 200 g Couscous
  • 2 El Olivenöl
  • 2 El Zitronensaft
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 Bund Kerbel
  • 4-5 Stiele Bärlauch
  • Salz

Couscous mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und quellen lassen. Mit einer Gabel auflockern und auskühlen lassen. Öl und Saft unterrühren.
Kräuter fein hacken und unter den Couscous heben.
Mit Salz abschmecken.

Zitronen-Hummus

  • 2 Dosen Kichererbsen, abgespült+abgetropft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Tl fein abgeriebene Zitronenschale
  • 125 ml Olivenöl
  • 4 El Zitronensaft
  • 70 g Tahini
  • Salz

Alle Zutaten zu einer glatten Masse pürieren. Eventuell etwas Wasser zugießen, falls das Hummus zu fest ist. Mit Salz abschmecken.

Fenchelsalat

  • 1 Fenchelknolle
  • 100 g gemischte Blattsalate
  • 50 g Kürbiskerne
  • 100 ml Sojacuisine
  • 2 Tl Dijonsenf
  • 2 El Wasser

Fenchelgrün abschneiden und fein hacken. Fenchelknolle fein aufschneiden und mit Blattsalat mischen.
Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und abkühlen lassen.
Sojacuisine, Senf und Wasser zu einem Dressing verrühren.
Dressing unter den Salat mischen und mit Kürbiskernen bestreuen.

Frühlings-Risotto mit grünem Spargel und Erbsen

Dienstag, 3. Mai 2016 0 KOMMENTARE

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Der Frühling ist da und mit ihm dieser herrliche grüner Spargel, den ich dem weißen schon aus rein pragmatischen Gründen vorziehe – klar, weil ich ihn nicht schälen muss ;-) Außerdem gefällt es mir, dass ich mir das lebendige Grün und die frische Energie des Holz-Elementes, so wie wir es auch gerade tagtäglich in der Natur beobachten können, in meine Küche bzw. auf meinen Teller holen kann. Das ist Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten – vor allem, wenn dann noch die äußeren Temperaturen berücksichtigt werden. Daher gibt es bei mir gerade keinen kühlenden oder erfrischenden Spargelsalat, sondern lieber ein Spargelrisotto, das dem Körper ein bisschen Wärme bei diesem Wetter schenkt. Und durch Minze und Zitrone bekommen wir trotzdem einen geschmacklichen Frische-Kick!

  • 600 gr grüner Spargel
  • Salz
  • 100 gr Erbsen
  • 60 Gramm Schalotten
  • 5 Stiele Minze
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 El Zitronensaft
  • Olivenöl
  • 180 gr Risottoreis
  • optional: 150 ml Weißwein
  • 60 g Pinienkerne

Grünen Spargel abspülen und holzige Enden abschneiden. Spargelstangen 3 – 4 Minuten in 1 Liter kochendem Salzwasser garen, herausnehmen und kalt abspülen. Das Kochwasser aufbewahren.
Spargel schräg in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Erbsen in kochendem Salzwasser etwa 1 Minute vorkochen, in einem Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen. Schalotten schälen und fein würfeln. Minze abspülen, trocknen, Blätter abzupfen und sehr fein hacken. Mit dem Olivenöl und Zitronensaft mischen.
Spargelwasser aufkochen. Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Reis dazugeben und unter Rühren kurz glasig dünsten. Mit einer Suppenkelle Spargelwasser (alternativ mit Wein) ablöschen und bei starker Hitze unter Rühren einkochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Weiter jeweils eine Kelle kochendes Spargelwasser zum Reis gießen und bei kleiner Hitze unter Rühren immer wieder einkochen lassen. Sobald die Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde, immer wieder etwas Spargelwasser dazugeben, bis der Reis bissfest gegart ist.
Parallel Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten.
Etwa 2 Minuten vor Garzeitende Erbsen, Spargelstücke, Pininekerne und 2 El Minzöl unter das Risotto heben.
Risotto auf vorgewärmte Teller geben, mit dem restlichen Minzöl beträufeln und servieren.

Der Frühling im Holz-Element

Montag, 25. April 2016 0 KOMMENTARE

Auch wenn wir uns momentan frühlingshaftere, also wärmere, Temperaturen wünschen, so ist das wechselhafte Wetter nicht untypisch für den Monat April – April, April, der macht was er will! Und dazu gehört wechselhaftes Wetter, mit Sonne, Regen und ja, machmal auch Schnee und Hagel. Auch wenn sich das also gerade wieder eher nach Winter als nach Frühling anfühlt, so sind wir schon mitten drin im Holz-Element, das den Übergang von Winter (Wasser-Element) zu Sommer (Feuer-Element) darstellt. Mehr zu dieser spannenden Jahreszeit erfahrt ihr hier, in meinem Artikel über das Holz-Element auf EVIDERO.de. Ich wünsche euch viel Freude beim Nachlesen und Nachkochen – denn natürlich ist auch wieder ein Vorschlag für ein 3-Gang-Menü dabei :-)